2017

  • - Immobilien Manager

    Düsseldorf: GEG erwirbt Business Campus am Park

    Der Frankfurter Immobilieninvestor hat die Büroimmobilie "Business Campus am Park" an der Werdener Straße mit insgesamt rund 21.000 Quadratmetern Mietfläche erworben.

    Die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, hat jetzt in Düsseldorf die Büroimmobilie „BusinessCampus am Park“ (BCP) an der Werdener Straße 10 mit insgesamt rund 21.000 QuadratmeterMietfläche im Rahmen einer off-market-Transaktion von der Cetus Immobilien GmbH & Co. KG,Düsseldorf, erworben. Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.
    Alleiniger Mieter mit einem langfristigen Mietvertrag ist die internationale Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhause Coopers GmbH (PwC); PwC beschäftigt am Standort Düsseldorf insgesamt 1.700 Mitarbeiter.

    Das Bürogebäude BCP befindet sich in zentraler Lage der Stadt Düsseldorf, nur eine U-Bahn-Station vom Hauptbahnhof entfernt, und ist daher mit öffentlichen wie privaten Verkehrsmitteln schnellerreichbar. Das Gebäude verfügt über neun Obergeschosse sowie drei Untergeschosse mit insgesamt 291 Tiefgaragen-Stellplätzen.

    Bei der Transaktion waren beratend tätig: die Kanzlei HauckSchuchardt, die Hessische Landesbank sowie CBRE.

  • - GEG Pressemitteilung

    GEG-Team mit vier Neueinstellungen im September 2017 verstärkt

    Die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, verstärkt ihr Team im September 2017 mit vier Neueinstellungen.

    Anne Zeller (34) verstärkt als Director Institutional Business das Team um Christian Bock, Head of Institutional Business. Die Sales & Marketing-Expertin (Dipl.-Kffr (FH), Master of Science) verfügt über eine langjährige Berufserfahrung im Bereich Business Development. Zudem ist Zeller zertifiziert auf den Gebieten Wirtschaftsmediation und Compliance. Vor ihrem Wechsel zur GEG war Anne Zeller bei Madison Real Estate tätig, wo sie seit 2012 als Senior Manager die deutsche Gechäftsführung im Business Development unterstützte und seit 2016 als Vice President arbeitete.

    Hakan Schmitzer (42) übernimmt als Head of Projectmanagement Munich mit seinem Team das Baumanagement und die Revitalisierung unserer opportunistischen Investments in München (Pasing Center). Schmitzer verfügt über 15 Jahre Berufserfahrung in leitenden Positionen bei der MEAG MUNICH ERGO Assetmanagement sowie bei Drees & Sommer.

    Thomas Ebeloe (32) beginnt als Senior Asset Manager. Der Immobilienökonom (IREBS) war seit Anfang 2010 zuerst für zwei Jahre im Office Leasing und danach im Asset Management bei Jones Lang LaSalle tätig.

    Tiffany Diemer (27) übernimmt die Koordination der Marketing-Aktivitäten des Unternehmens. Sie hat Wirtschaftswissenschaften (Bachelor of Science) mit Schwerpunkt Marketing an der Goethe-Universität in Frankfurt studiert; in den vergangenen zwei Jahren übernahm sie Führungs- und Personalverantwortung bei Douglas im Rhein-Main-Gebiet, zuletzt als Filialleiterin.

  • - GEG Pressemitteilung

    Patrizia Glawon neue GEG-Geschäftsführerin Development

    Zum 1. August 2017 startet Patrizia Glawon (43) als neue Geschäftsführerin Development bei der GEG German Estate Group AG, Frankfurt. Sie folgt auf Kai Dreesbeimdiek, der das Unternehmen verlassen hat. Patrizia Glawon ist Dipl. Ing. Architektin. Sie verfügt über 15 Jahre Erfahrung in Projektentwicklungsfunktionen, davon über sieben Jahre in Leitungsfunktionen; zuletzt verantwortete sie als Leiterin der Projektentwicklung bei Reiß & Co. Real Estate München GmbH sämtliche Projekte der Niederlassung in München und Hamburg, unter anderem den Bau des ersten Residence Inn Hotels für Marriott in Europa und den Neubau des Büro- und Geschäftshauses Highrise one in München.

    Patrizia Glawon wird zusammen mit dem weiteren langjährigen Geschäftsführer Jörg Werner (48) die Projektentwicklungsaktivitäten der GEG verantworten.

  • - GEG Pressemitteilung

    Frank Reichert verstärkt GEG-Investment-Team

    Zum 1. Mai 2017 ist Frank Reichert (52) in die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, eingetreten, um dort das Investment-Team als Director Investment im Bereich Ankauf zu verstärken.

    Frank Reichert ist ausgebildeter Bankkaufmann, Diplom-Betriebswirt, Immobilienökonom ebs und MRICS. Er blickt auf eine mehr als 28-jährige Berufserfahrung in der Finanz- und Immobilienwirtschaft zurück. Zuletzt war er bei der KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH als Leiter für das Portfolio Management/Akquisition verantwortlich.

    Die GEG baut mit diesem Schritt ihre Rolle als Ankäufer hochwertiger Gewerbeimmobilien unter dem Leiter des Investment-Teams Anton Holler weiter aus.

  • - Rhein-Main-Zeitung

    Ranking oder Zoning

    Beim Main-Palais-Gespräch wirbt der DFB-Präsident Reinhard Grindel um Vertrauen. Die Spielorte für die Euro 2024 will er mit neuem Partner bestimmen.

    Schon beim ersten Anschein vermeintlichen Fehlverhaltens schreitet Reinhard Grindel ein. Die Veranstaltung im Main Palais hat eben erst begonnen, der Vorstandsvorsitzende des Veranstalters GEG German Estate, Ulrich Höller, skizziert Vita und Karriere des neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bunds. Grindel habe als Leiter des ZDF-Studios in Brüssel journalistisch gearbeitet und sich zugleich auch politisch engagiert, trägt Höller am Mittwochabend vor. Doch das will Grindel so nicht stehen lassen. "Nie parallel", ruft er in den mit etwa 70 geladenen Gästen vollbesetzten Saal am Untermainkai.

    Nach den Unwahrheiten um Vergabe und Finanzierung rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006, in deren Folge sein Vorgänger Wolfgang Niersbach gehen musste, wird Grindel im Laufe des Abends immer wieder darauf pochen, dass…

  • - Bild Frankfurt

    Diese Truppe lässt den WINX Turm wachsen

    Frankfurt - Der Rohbau steht, jetzt geht's ans Eingemachte.

    250 fleißige Handwerker wuseln über die Baustelle des WINX-Turms an der Neuen Mainzer Straße im MainTor-Quartier. Arbeiten von 7 bis 20 Uhr an Fassade, Heizung, Sanitäranlagen, Lüftung. Damit der 110 Meter hohe Büro- und Gastronomie-Turm im ersten Halbjahr 2018 eingeweiht werden kann.

    Verantwortlich für das Projekt (von Architekt Jürgen Engel entworfen) ist die GEG German Estate Group. 350 Mio Euro investiert Unternehmerin Susanne Klatten dafür. 75 % der Fläche sind schon vermietet - an Union Investment, Anwaltskanzlei DLA Piper und Vapiano.

    Der WINX-Turm in Zahlen

    110 m hoch (Portal 26 m, 11 m hohe gläserne Lobby) 28+2 Technikgeschosse 42 500 qm Gesamtmietfläche, davon 1000 qm Dachterrasse 2,90 m Deckenhöhe in Büros 180 Stellplätze in Tiefgarage 350 Mio Euro investiert...

  • - Immobilien Zeitung Online

    Höller auf Stimmungsfang

    GEG-CHEF ULRICH HÖLLER NUTZT DIE MIPIM ALS STIMMUNGSINDIKATOR FÜR DIE STRATEGIEENTWICKLUNG.

    Trotz ihres Termins im März bildet die Mipim für den GEG-Vorstandsvorsitzenden im Gegensatz zu vielen Neujahrsempfängen den wahren Jahresauftakt der Immobilienbranche. "Dort zeigt sich, wie sich die verschiedenen Player positionieren", sagt Höller, der sich regelmäßig als Aussteller am Stand der Region Frankfurt Rhein-Main beteiligt - früher als Chef der DIC Asset und nun in seiner neuen Funktion bei GEG. Er sammelt auf der Messe Eindrücke zur Marktentwicklung und lässt die gewonnenen Erkenntnisse später in seine Strategie einfließen.

    Daneben führt Höller auf der Messe aber auch konkrete Akquisegespräche. Gekauft hat GEG im vergangenen Jahr so einiges. Am Standort Frankfurt reicht die Palette der erworbenen Objekte vom Luxus-Hotel Villa Kennedy in Sachsenhausen über den Gewerbekomplex IBC mit 84.000 m² Mietfläche in der City West bis zum 107 m hohen ehemaligen Commerzbank-Hochhaus im Bankenviertel. Für die Revitalisierung letzterer Immobilie nimmt GEG viel Geld in die Hand. Rund 220 Mio. Euro will das Unternehmen in den Umbau zum sogenannten Global Tower investieren.

    Bei den Ankäufen ist Höller meistens off-market unterwegs. "Wir beteiligen uns selten an Auktionen. Eines der Steckenpferde von GEG ist der Erwerb von Core-Landmark-Immobilien wie der Villa Kennedy oder dem IBC. 2017 sollen weitere Objekte dieser Kategorie im Volumen von mehreren 100 Mio. Euro ins Portfolio genommen werden. Daneben beschäftigen das Frankfurter Unternehmen Projekte wie z.B. die Fertigstellung des Büroturms Winx auf dem Frankfurter MainTor-Areal. Sein drittes Geschäftsfeld bilden opportunistische Investments wie die Revitalisierung eines gemischt genutzten Quartiers in München-Pasing.

    Auf Verkäuferseite zeigte die 2015 gegründete Investmentgesellschaft bislang weniger Aktivitäten. Auch die im Frühjahr 2016 erfolgte Abgabe der Mehrheitsanteile am Münchner Bürohaus Sapporobogen sei kein klassischer Verkauf gewesen, sondern die von Anfang an geplante Umwandlung in ein Co-Investment. Entsprechendes sei auch für das IBC geplant.

2016

  • - Immobilien Zeitung

    GEG haucht altem Hochhaus Leben ein

    Die von Ulrich Höller geführte GEG German Estate Group hat das 107 m hohe ehemalige Commerzbank-Hochhaus an der Neuen Mainzer Straße 32-36 im Bankenviertel gekauft. Höller plant einen Komplettumbau und will das leer stehende Gebäude als Global Tower neu auf den Markt bringen. Das Investitionsvolumen beträgt gut 220 Mio. Euro…

  • - Börsen-Zeitung

    GEG kauft ehemalige Zentrale der Commerzbank

    Das frühere Commerzbank-Hochhaus an der Neuen Mainzer Straße in Frankfurt hat einen neuen Eigentümer. Wie die GEG German Estate Group mitteilte, hat sie das Gebäude von der Commerzbank gekauft. Ein Preis wurde nicht genannt. Die Bank nutzte das Gebäude bis 1997 als ihre Konzernzentrale, seit 2004 war es größtenteils untervermietet.

    Die GEG will das 1974 erbaute und inzwischen leere Bürohochhaus mit seinen rund 30.000 m2 Mietfläche ab Ende 2017 entkernen, komplett umbauen und als "Global Tower" auf dem Frankfurter Büromarkt neu positionieren. Durch die flexiblen Bürogrundrisse soll es für mehrere Mieter nutzbar sein. Angestrebt wird eine hochwertige Green-Building-Zertifizierung. Das Gesamtinvestitionsvolumen gibt die GEG mit über 220 Mill. Euro an.

    Die PBB Deutsche Pfandbriefbank begleitet die Transaktion, als Maklerunternehmen war JLL beratend tatig. Ende September hatte ein Konsortium um die Samsung Life Insurance den benachbarten Commerzbank-Tower für rund 620 Mill. Euro gekauft (vgl. BZ vom 1. Oktober).

  • - Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Alter Commerzbankturm wird zum „Global Tower“

    Der alte Commerzbankturm hat einen neuen Eigentümer. Der Frankfurter Projektentwickler GEG German Estate Group hat das leerstehende Gebäude von der Commerzbank AG erworben und will es nach einem Umbau neu vermieten. Das Gebäude soll künftig den Namen „Global Tower“ tragen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liege bei mehr als 220 Millionen Euro, teilt GEG mit.

    Das Hochhaus an der Neuen Mainzer Straße wurde 1974 nach Plänen des Architekten Richard Heil im Internationalen Stil errichtet und steht unter Denkmalschutz. Es ist 107 Meter hoch und bietet 30.000 Quadratmeter Mietfläche.
    Bis 1997 nutzte die Commerzbank das Gebäude als ihre Konzernzentrale. Seit 2004 ist es größtenteils untervermietet. Auch die Europäische Zentralbank hatte hier Flächen für ihre Mitarbeiter gemietet. Derzeit steht das Gebäude komplett leer.

    Ende 2017 soll der Umbau beginnen. Nach den Plänen des Frankfurter Architekturbüros Meyer Schmitz-Morkramer wird der Turm entkernt und modernisiert. Gestaltungselemente wie die monochrome Farbigkeit, die kubische Grundform und die horizontalen Fensterbänder bleiben erhalten. Der Turm hat 25 Geschosse, ein viergeschossiges Sockelgebäude und 75 Stellplätze.

  • - Frankfurter Rundschau

    Ex-Bankzentrale wird umgebaut

    Neue Büros im Commerzbank-Hochhaus

    Die Frankfurter German Estate Group (GEG) hat die frühere Commerzbank-Zentrale an der Neuen Mainzer Straße erworben. Für eine Summe von mehr als 220 Millionen Euro will sie den 1974 gebauten, 107 Meter hohen Turm neben dem Commerzbank-Tower von Ende kommenden Jahres an entkernen, komplett umbauen und dann als „Global Tower“ vermarkten. Die Fassade des bereits leerstehenden Gebäudes, das schon zuvor zum größten Teil nicht mehr von der Commerzbank genutzt wurde, soll nach Plänen des Frankfurter Büros Meyer Schmitz-Morkramer neu gestaltet werden. Innen sollen moderne und flexible Bürogrundrisse entstehen…

  • - GEG Pressemitteilung

    GEG kauft früheres Commerzbank-Hochhaus und entwickelt „GlobalTower“

    Die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, hat jetzt das frühere Commerzbank-Hochhaus (Neue Mainzer Straße 32-36, Frankfurt am Main) von der Commerzbank AG erworben. Das 1974 erbaute Hochhaus ist ein Klassiker unter den Frankfurter Bürohochhäusern. Mit rund 30.000 qm Mietfläche erweitert es das GEG-Portfolio um ein weiteres attraktives Landmarkobjekt. GEG wird das Gebäude ab Ende 2017 entkernen, komplett umbauen und als „Global Tower“ exklusiv auf dem Frankfurter Büromarkt neu positionieren. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei über 220 Mio. EUR.

    Die pbb Deutsche Pfandbriefbank begleitet die Transaktion, als Maklerunternehmen war JLL beratend tätig.

    ULRICH HÖLLER, CEO OF GEG „Mit der Neupositionierung als „Global Tower“ schaffen wir mit einem der bekanntesten „Frankfurter Klassiker“ in exponierter Toplage ein erstklassiges, modernes Flächenangebot.“

    Die Commerzbank nutzte das Gebäude bis 1997 als ihre Konzernzentrale. Seit 2004 ist die Immobilie größtenteils nicht mehr selbst durch die Commerzbank genutzt und untervermietet.

    GLOBAL TOWER: REPOSITIONING A CLASSIC FRANKFURT OFFICE BUILDING
    Nach Plänen von msm meyer schmitz-morkramer Architekten wird GEG das leerstehende Objekt entkernen sowie anschließend moderne und flexible Bürogrundrisse mit einer erstklassigen Ausstattung für eine Multitennant-Nutzung errichten sowie die Fassade neu gestalten. Mit der Umsetzung aktuellster Nachhaltigkeitsrichtlinien wird eine hochwertige Green Building Zertifizierung für das ehemalige Verwaltungsgebäude angestrebt. Der 107 Meter hohe Global Tower verfügt über 25 Voll-Geschosse, ein viergeschossiges Sockelgebäude sowie insgesamt 75 Stellplätzen.

    Inmitten des Bankenviertels gelegen punktet der Global Tower schon heute mit einer herausragenden Lage und erstklassiger Infrastruktur. Der zunehmende Mangel von Großflächen über 10.000 m² sowie die Auswirkungen eines möglichen Brexit stellen weitere Wertsteigerungspotenziale dar.

    Das durch seine zeitlose Architektur geprägte Gebäude wurde 1974 als eines der ersten Frankfurter Hochhäuser im Auftrag der Commerzbank gebaut und aufgrund seiner Bedeutung für die Zeitgeschichte inzwischen unter Denkmalschutz gestellt. Architekt Richard Heil errichtete es im Internationalen Stil. Seine zentralen Gestaltungselemente wie die monochrome Farbigkeit, die kubische Grundform oder die in horizontalen Streifen angeordneten Fensterfronten erinnern an das berühmte Seagram-Haus von Mies van der Rohe. Sie werden auch an dem neupositionierten Gebäude ihre gestalterische Bedeutung beibehalten.

  • - Wirtschaftswoche

    Alle Träume fliegen tief

    Die Stadt am Main hoffte nach dem Brexit auf den Zuzug Tausender Banker.
    Das führende Finanzzentrum Europas wollte man werden.
    Doch während die Brexit-Rendite noch auf sich warten lässt, hat die Metropole schon ganz andere Probleme: Die schon ansässigen Banken stecken in einer tiefen Krise, Ausgang ungewiss. Wird der Finanzplatz am Ende schwächer statt stärker?

    Ulrich Höller steht auf der Dachterrasse und zeigt auf das Betongerippe gegenüber, an dem die Lastkräne Baumaterialien nach oben ziehen.
    Zwischen Flussufer und Schauspielhaus wächst der Rohbau des Winx-Turms unablässig nach oben, Anfang 2018 soll er fertig sein und sich mit 110 Meter Höhe nahtlos in die Reihe der Hochhäuser schmiegen, die von Weitem wie…

  • - EuroProperty

    GERMAN INNOVATION

    German Estates Group’s three business lines have enabled the private equity firm to build up a E1.6bn portfolio in just 18 months. Chief executive Ulrich Holler tells EuroProperty why its approach works

    German Estates Group is one of the most interesting private equity-backed companies set up in Europe in the past few years.
    Private equity rms often create “platforms” or back companies in markets in which they have no experience. But GEG is a little di erent, and it is ourishing because of that di erence, having built up a €1.6bn portfolio in just 18 months…

  • - GEG Pressemitteilung

    “Junges Quartier Obersendling”: Construction Kicks off on Major Integration Project

    In Munich, construction of “Junges Quartier Obersendling” is now underway, which will turn a former commercial complex between Machtlfinger Strasse and Schertlinstrasse into an integration project unlike any other in Germany. Starting in late 2018, young adults with or without a refugee background will live and learn together on the new campus.
    Over time, the five buildings on site (called “modules”) will be stripped to shell, modernised, energy-refurbished and converted to alternative use types, starting with the northernmost sub-building. The new quarter is supposed to be completed by Q4 2018.
    Many of the construction works will be carried out by local businesses from Munich proper or from the region around Bavaria's state capital. The planning and drafting for the project was done by the architectural firms AGP (Karlsruhe), BM+P (Düsseldorf) and Jürke Architekten (Munich).
    Although the site is located inside a commercial area, GEG German Estate Group AG does everything it can to minimise the noise and dust nuisance for the neighbours. The property is large enough to permit storage of the entire building material on site, so that an unimpeded passage of the neighbourhood streets is assured.
    The property with its surface area of around 25,000 sqm currently includes five office buildings with a gross lettable area of around 47,000 sqm. The City of Munich has rented the compound on a long-term lease. The investment volume for the project as a whole totals more than 100 million euros.

    Road Map for First Construction Stage:

    • Between mid-September and year-end 2016, the northernmost building (“Module 4”) will be completely gutted to make way for new partitions and mechanical and electrical services installations.
    • The external works will start in mid-October. Roughly 6,000 sqm of façade cladding and 350 windows will have to be removed before modern windows and adequate thermal insulation can be installed and new render be applied. These works are scheduled to be completed by spring 2017.
    • The interior fit-out works at Module 4 will also begin in the first quarter of 2017. The project will then move on to the building services engineering, dry construction, floor and wall installations and other fit-out work.
    • A usable area of altogether 11,450 sqm across seven floors at this module will be turned into units for the “Sozialbürgerhaus” civic centre previously located at Plinganserstrasse 7, class rooms and training facilities for the “IG - Initiativgruppe München” initiative (which includes, inter alia, the women's professional and educational advancement initiative FiBS and the BBD initiative for the promotion of German vocational language skills), and into housing units for 56 refugees of approved asylum status (double rooms and communal rooms).
    • The handover to the City of Munich is scheduled for the fourth quarter of 2017.

    Interim Use as Temporary Shelter for Refugees
    In July 2016, the two central sub-buildings were temporarily made available to 720 refugees of various ethnic and religious backgrounds whose refugee status has been established. They will relocate from these interim accommodations to shared accommodations of higher quality by May 2017 to clear the premises in time for the alterations.

    In response to a single incident of unrest among the refugees over the quality of the food in late August, the City of Munich took measures to ensure a permanently peaceful cohabitation of the refugees: Until fall, when the infrastructure is in place and new kitchens have been installed that will enable residents to prepare their own meals, the food catering will be more sensitive to their culinary habits. At the same time, the daytime program will be restructured to offer more activities, including German language classes. Wherever personal animosities were noted, the possibility for encounters was minimised through spatial separation of the residents involved.

    “Whenever people of various backgrounds and different faiths cohabitate in close quarters, there is generally a potential for conflict. To ensure a harmonious social climate it is of key importance to take the various lifestyles and cultures among the residents into account. On Schertlinstrasse, things have worked out quite well from the start. Our package of measures includes important steps to promote integration and encourage residents to actively structure their daily lives, thereby effectively boosting their sense of being at home and being part of their community,” said Rudolf Stummvoll, Head of the Office for Housing and Migration at the Social Department of the City of Munich.

    About “Junges Quartier Obersendling”
    Developed by GEG German Estate Group AG in close consultation with the City of Munich, the concept of “Junges Quartier Obersendling” – literally “Young Quarter in Obersendling” – creates an integration project for adolescents that is quite unique in Germany. Three key elements are involved in the transformation of the former office buildings into an educational, community and cultural centre: One third of the premises each will be used for vocational and continued professional development classes taught by several sponsors (e. g. vocational school), for the accommodation and mentoring of young adults with or without a migrant background, and for administrative offices of municipal institutions (e. g. the “Sozialbürgerhaus” civic centre), respectively.

    The concept's overarching theme is the focus on integration: Young adults between the ages of 18 and 25 are to be given a new home here, sponsored in part by the Municipal Youth Welfare Office and in part by the Office for Housing and Migration. The future residents will include, on the one hand, young people already living here and previously housed in stationary youth shelters, and, on the other hand, young refugees already enrolled in basic or continued professional development. On the whole, 325 slots will be available for this purpose. Pedagogic facilitation and support is supposed to help young adults ease the transition into an autonomous adult life. At the centre of the quarter, the young residents will have the use of a cafeteria section, craft and music rooms, as well as other opportunities for leisure activities on the grounds that promote the integration process in a sustainable way.

    The individual buildings are earmarked for the following purposes:

    • Module 2 and Module “Mitte”: relocation of the vocational schools on Luisenstrasse, accommodation for young people with or without migrant background, educational facilities of the “SchlaU-Schule” supplementary schooling initiative, and units of the “IG München” educational initiative.
    • Module 3: relocation of the vocational schools on Luisenstrasse
    • Module 4: civic centre, class rooms and training facilities of various social institutions, refugee accommodation.

    Developed in the 1970s, the administrative complex was largely used by Siemens AG until 2015. It is let by DIC MSREF FF Südwest Objekt München 1 GmbH & Co. KG (whose shareholders are Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA and Morgan Stanley).

  • - GEG Pressemitteilung

    Erneute Vermarktung im Spitzensegment: DLA Piper mietet 5.400qm im WINX

    DLA Piper, eine der weltweit führenden Anwaltskanzleien, hat einen langfristigen Mietvertrag über die obersten sechs Etagen (23. bis 28. OG) des WINX – The Riverside Tower mit insgesamt rund 5.400qm Bürofläche abgeschlossen. Die Räume sollen im Frühjahr 2018 bezogen werden. Damit ist der WINX Tower bereits über ein Jahr vor der Fertigstellung zu mehr als 75 Prozent vermietet. Das Maklerhaus JLL war vermittelnd tätig.

    GEG-Vorstandsvorsitzender Ulrich Höller: „Ich freue mich sehr, dass wir mit DLA Piper wieder einen erstklassigen Mieter für das MainTor gewinnen konnten. Der WINX-Tower ist das Aushängeschild des MainTor-Quartier, dessen Gesamtvermietungsstand von knapp 90 Prozent trotz noch anhaltender Bautätigkeit hervorragend ist.“

    Dr. Michael Holzhäuser, Office Managing Partner des Frankfurter Büros von DLA Piper: „Nachdem wir in den vergangenen Jahren ein stetiges Wachstum an unserem Frankfurter Standort verzeichnen konnten, freuen wir uns sehr auf unsere neuen Büroräume. Mit dem WINX als Frankfurts neuer Top-Immobilie haben wir das ideale Objekt für unsere weitere Entwicklung und Expansion auf über 100 Anwälte in unserem Frankfurter Büro gefunden."

    ÜBER DAS MAINTOR – THE RIVERSIDE FINANCIAL DISTRICT
    Das „MainTor-Quartier“ in Frankfurt gestaltet das Areal zwischen Untermainkai und Weißfrauenstraße neu. Dabei wird das einst geschlossene Fabrikgelände der Degussa nicht nur neu bebaut, sondern auch wieder zu einem öffentlichen Raum, der die historischen Wegeverbindungen von der Innenstadt zum Mainufer wiederbelebt und sich mit Wegen und Straßen in die umliegenden Stadtviertel fest integriert. Der Neubau erfolgt in sechs unabhängigen Bauprojekten, von denen fünf bereits fertiggestellt, verkauft und zum größten Teil auch vermietet sind: Die gewerblich genutzten Gebäude Primus, Panorama und Porta sowie die Wohngebäudekomplexe Palazzi und Patio. Der Rohbau des WINX-Tower wird zum Jahreswechsel 2016/17 fertiggestellt sein. Das MainTor-Quartier wertet das Mainufer des Frankfurter Bankenviertels architektonisch auf und vollendet es städtebaulich. Bis 2018 soll das gesamte MainTor-Quartier in Betrieb genommen sein. MainTor-Gesellschafter sind die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe und die DIC Asset AG. Die GEG German Estate Group ist verantwortlich für die gesamte Projektentwicklung und Projektdurchführung einschließlich der Vermarktung. Das Investitionsvolumen des MainTor liegt bei rund 800 Mio. EUR. Insgesamt stehen im MainTor-Quartier rund 100.000 qm Mietflächen zur Verfügung.

    ÜBER DLA PIPER:
    DLA Piper ist seit 2005 in Frankfurt vertreten und seitdem stark gewachsen. Heute beschäftigt die Kanzlei dort rund 130 Mitarbeiter. In mehr als 30 Ländern in Europa, Afrika, Asien, Australien, dem Nahen Osten sowie Nord- und Südamerika bietet DLA Piper ein umfassendes Rechtsberatungsangebot. In Deutschland ist die Sozietät an fünf Standorten mit rund 220 Anwälten vertreten: Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München. Weitere Informationen über DLA Piper finden Sie unter https://www.dlapiper.com/de/germany/globalreach/global/europe/germany/.

  • - GEG Pressemitteilung

    Birgit Rüdiger übernimmt zum 1. Oktober Leitung Human Resources

    Zum 1. Oktober 2016 übernimmt Birgit Rüdiger die Leitung des Bereichs Human Resources (HR) bei der GEG German Estate Group AG, Frankfurt, die inzwischen rund 50 Mitarbeiter beschäftigt.

    GEG-Vorstandsvorsitzender Ulrich Höller: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Birgit Rüdiger eine in der Immobilien-Personalarbeit ausgewiesene Expertin an Bord haben, auch weil uns eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet.

    Birgit Rüdiger wird den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Entwicklung und den Ausbau der operativen und strategischen Arbeit in den Kernbereichen Personalrekrutierung, -entlohnung und -entwicklung legen. Die GEG legt bei der Personalrekrutierung in erster Linie Wert auf profunde Erfahrung in den Bereichen Asset Management, Akquisition und Investor Relations.

    Birgit Rüdiger hat ihre berufliche Laufbahn 1981 im Bereich Medizintechnik des Siemens Konzerns begonnen, wo sie in verschiedenen Funktionen tätig war. Seit knapp 20 Jahren arbeitet sie mit Ulrich Höller zusammen, zuletzt jahrelang bei der DIC, wo sie den Bereich HR verantwortete.

  • - FNP

    Neuer Turm taucht auf

    Beim Blick über den Main ist das Winx mittlerweile gut zu erkennen. Auf 43 Meter Höhe ist das neue Hochhaus auf dem Maintor-Areal inzwischen „gewachsen“. Die letzten 67 Meter bis zur endgültigen Höhe von 110 Metern mit insgesamt 29 Geschossen sollen bis Ende 2017/ Anfang 2018 fertiggestellt sein, der Rohbau Ende dieses Jahres. Der von dem Frankfurter Architekturbüro KSP Jürgen Engel entworfene nächste Wolkenkratzer der Frankfurter City mit einer Glas-Stahl-Fassade wird 28 000 Quadratmeter Gewerbefläche haben. Davon konnten die ersten 60 Prozent bereits an die Union Investment vermietet werden. Das Unternehmen zieht damit seine 1800 Mitarbeiter am Standort Frankfurt auf dem Maintor-Areal zusammen und verlässt das Hochhaus an der Wiesenhüttenstraße. Im Erdgeschoss wird ein Restaurant der Kette Vapiano eröffnen. Der Tower „Winx“, in erster Reihe am Fluss gelegen, ist das letzte der sechs Projekte auf dem Maintor-Areal, dem früheren Degussa-Gelände, das von der German Estate Group (GEG) entwickelt wird. Insgesamt werden rund 800 Millionen Euro investiert. Mittlerweile sind mehr als 80 Prozent der Wohn- und Gewerbeflächen vermietet.

  • - Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Frankfurt ist außergewöhnlich attraktiv

    VIER FRAGEN AN: ULRICH HÖLLER, GEG GERMAN ESTATE GROUP

    Über den deutschen Finanzplatz nach dem Brexit, seinen Büro- und Wohnungsmarkt

    GLAUBEN SIE, DASS DER FRANKFURTER IMMOBILIENMARKT NENNENSWERT VOM BREXIT PROFITIEREN WIRD?
    Wir registrieren schon jetzt zunehmend Nachfragen nach attraktiven Frankfurter Immobilien. Die Gründe liegen auf der Hand: Bisher nutzten viele international tätige Unternehmen London als Tor zu Europa, oft sogar als einzigen Hub…

  • - Frankfurter Rundschau

    „Bodenpreise und Kosten steigen“

    IMMOBILIENINVESTOR ULRICH HÖLLER ZU DEN FOLGEN DES BREXIT FÜR DIE MAINMETROPOLE

    HERR HÖLLER, HABEN SIE MIT DER AUSTRITTSENTSCHEIDUNG GROSSBRITANIENS GERECHNET?
    Ich hatte sie zumindest auf der Agenda. Ich habe bei meinen diversen internationalen Geschäftspartnern in den letzten Wochen vor Ort in London große Nervosität gespürt. Viele Unternehmen haben sich auf den Brexit vorbereitet. Mir war dadurch klar, dass es superknapp wird.

    WAS HAT DEN AUSSCHLAG GEGEBEN?
    Viele Briten sind verärgert über die Dominanz der Deutschen in der EU. Viele EU-Befürworter haben außerdem nicht abgestimmt, weil…

  • - Reuters

    Frankfurt rüstet sich für Invasion Londoner Banker

    Die deutsche Finanzmetropole Frankfurt könnte zum Krisengewinner des britischen Austritts aus der EU werden.

    Zwar äußerten nahezu alle führenden Banker und Branchenvertreter am Freitag Bedauern über den Ausgang des Referendums. Zugleich rüsten sie sich aber für die tektonischen Verschiebungen in der europäischen Banken-Landschaft. "Die Konsequenzen lassen sich noch nicht vollständig absehen. Sie werden aber für alle Seiten negativ sein", sagte der Vorstandschef der Deutschen Bank, John Cryan. Der Brite fügte hinzu: "Sicherlich sind wir als Bank mit Sitz in Deutschland und einem starken Geschäft in Großbritannien gut darauf vorbereitet, die Folgen des Austritts zu mildern."

    Der Finanzhauptstadt London droht ein Bedeutungsverlust. Sie profitiert stark von der engen Anbindung an die Märkte im Euro-Raum. Die Erlaubnis, Finanzprodukte in allen EU-Ländern zu vertreiben, dürfte aber nach einem Austritt wegfallen. Teile von Banken, die etwa mit der Entwicklung von Produkten oder mit der Abwicklung von Derivaten zu tun hätten, könnten nach Frankfurt ziehen. Die Standort-Lobby "Frankfurt Main Finance" erwartet in fünf Jahren 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Metropole.

    Auch für die in London ansässige, aber abwanderungswillige EU-Regulierungsbehörde EBA wäre Frankfurt "der natürliche und logische Standort", sagte Frankfurt-Main-Finance-Geschäftsführer Hubertus Väth. Für den Finanzplatz, zehnmal kleiner als London, bedeute das einen Schub von 15 bis 20 Prozent. Im Großraum Frankfurt arbeiten 62.000 Menschen in der Bankenbranche.

    Die Deutsche Bank überlegt Finanzkreisen zufolge, Bereiche wie den Devisenhandel von London nach Frankfurt zu verlagern. Sie beschäftigt in London über 8000 Mitarbeiter, vor allem im Investmentbanking. Cryan hat vor dem Referendum angekündigt, die Bank werde nach einem Brexit den Handel mit Euro-Staatsanleihen aus London abziehen. Dagegen erwartet der Vize-Chef der HypoVereinsbank-Mutter UniCredit, Gianni Franco Papa, dass sich London als Finanzmetropole behauptet: "Es würde Jahre dauern, ein neues Finanzzentrum in Europa aufzubauen, das sich mit London vergleichen könnte. Deshalb haben wir keine Pläne, in naher Zukunft Wesentliches zu ändern."

    Internationale Großbanken gaben sich gelassen. "Goldman Sachs hat sich in seiner Geschichte immer wieder an den Wandel angepasst", sagte der Chef der US-Investmentbank, Lloyd Blankfein. Sein Kollege Jes Staley von der britischen Bank Barclays verwies darauf, dass sein Haus sich schon vor dem Referendum als "transatlantische Bank" mit Verankerung in Großbritannien und den USA aufgestellt habe - "unabhängig davon, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben würde". Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat einem Insider zufolge Pläne, 1000 ihrer 6000 Beschäftigten in London nach Dublin oder Frankfurt zu versetzen.

    AUSLANDSBANKEN MIT PASS-PROBLEMEN
    Der Chef des deutschen Privatbanken-Verbandes, Hans-Walter Peters, sieht den Brexit mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Finanzplätze auf dem Kontinent würden mittelfristig an Bedeutung gewinnen. "Auch wenn Frankfurt zu Lasten der City Marktanteile gewinnen würde, so wäre mir ein politisch geeintes Europa mit dem Vereinigten Königreich weitaus lieber", sagte der Chef der Hamburger Privatbank Berenberg, die in den vergangenen Jahren stark in London expandiert hat.

    Als erstes dürften die jungen FinTech-Startups in London den Stecker ziehen, glaubt der Chef der Internet-Bank Fidor, Matthias Kröner. "Denn die Pflanzen mit den kleinsten Wurzeln können am schnellsten reagieren und werden als erste gehen. Die Großbanken, die fest in London verwurzelt sind, werden sich schwerer tun, ihr Geschäft in Wachstumsmärkte zu verlagern", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

    Auch der Verband der Auslandsbanken in Deutschland erwartet Veränderungen: Zahlreiche Mitglieder seien strukturell eng mit London verwoben. Rund 30 von ihnen operierten aus Großbritannien mit einem "europäischen Pass", der ihnen bisher den Vertrieb von Finanzprodukten in ganz Europa erlaubt. Diese Strukturen müssten nun geändert werden, ohne dass es zu weiteren Reibungsverlusten komme, sagte Verbands-Präsident Stefan Winter von der UBS.

    Der mögliche Ansturm Londoner Banker dürfte den Frankfurter Immobilienmarkt beflügeln. "Trotz aller negativen Begleiterscheinungen kann insbesondere Frankfurt mittelfristig mit neuen Impulsen rechnen", sagte Ulrich Höller, Vorstandschef des Immobilien-Investors GEG. Das kann aber noch dauern. "Viele Banken sind in Frankfurt schon vertreten und haben noch jede Menge Büroflächen frei", sagte Helge Scheunemann vom Immobilien-Dienstleister Jones Lang LaSalle. Lobbyist Väth sagte, der Frankfurter Immobilienmarkt könnte den Zuwachs gut verkraften. 120.000 Quadratmeter Bürofläche stünden leer, weitere 280.000 seien in der Entwicklung.

  • - Handelsblatt

    Frankfurt wartet auf seine Chance

    DIE DEUTSCHE FINANZMETROPOLE FRANKFURT KÖNNTE ZUM KREISENGEWINNER DES BRITISCHEN AUSTRITTS AUS DER EU WERDEN. GLEICHZEITIG SORGT DER BREXIT ABER AUCH DORT FÜR SORGENFALTEN. DENN DIE SCHNWÄCHEN DER EU WIEGT SCHWER.

    Wenn ein Konkurrent eine strategisch fragwürdige Entscheidung trifft, ist das normalerweise ein Grund, die Korken knallen zu lassen. Auch bei konkurrierenden Finanzstandorten ist das normalerweise so – doch die mögliche Schwächung der Londoner City sorgt in Frankfurt am Main, Kontinentaleuropas Bankenplatz Nummer eins, am Freitag eher für Sorgenfalten.

    „Natürlich glauben wir, dass Frankfurt als Finanzplatz durch den Brexit gestärkt wird“, sagt Thomas Schlüter, Sprecher des Bundesverbands deutscher Banken. Anlass zum Jubeln biete das aber keineswegs, denn die Schwächung der EU wiege für die Branche deutlich schwerer als mögliche Zugewinne in Frankfurt. „Es ist insgesamt ein schwarzer Tag für Europa“, stellt Schlüter fest.

    Dabei sei noch völlig unklar, in welchem Ausmaß sich der Brexit in Frankfurt auswirken wird. „Im Moment haben wir nur das Votum“, sagt der Banken-Sprecher. Es gelte nun, möglichst bald Klarheit über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Königreich zu schaffen. Denn „eine jahrelange Hängepartie wäre das Schlimmste“.

    Zugleich rüsten sie sich aber für die tektonischen Verschiebungen in der europäischen Banken-Landschaft. „Die Konsequenzen lassen sich noch nicht vollständig absehen. Sie werden aber für alle Seiten negativ sein“, sagte der Vorstandschef der Deutschen Bank, John Cryan. Der Brite fügte hinzu: „Sicherlich sind wir als Bank mit Sitz in Deutschland und einem starken Geschäft in Großbritannien gut darauf vorbereitet, die Folgen des Austritts zu mildern.“

    Der Finanzhauptstadt London droht ein Bedeutungsverlust. Sie profitiert stark von der engen Anbindung an die Märkte im Euro-Raum. Die Erlaubnis, Finanzprodukte in allen EU-Ländern zu vertreiben, dürfte aber nach einem Austritt wegfallen. Teile von Banken, die etwa mit der Entwicklung von Produkten oder mit der Abwicklung von Derivaten zu tun hätten, könnten nach Frankfurt ziehen. Die Standort-Lobby „Frankfurt Main Finance“ erwartet in fünf Jahren 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Metropole.

    Die Deutsche Bank überlegt Finanzkreisen zufolge, Bereiche wie den Devisenhandel von London nach Frankfurt zu verlagern. Sie beschäftigt in London über 8000 Mitarbeiter, vor allem im Investmentbanking. Cryan hat vor dem Referendum angekündigt, die Bank werde nach einem Brexit den Handel mit Euro-Staatsanleihen aus London abziehen. Dagegen erwartet der Vize-Chef der HypoVereinsbank-Mutter UniCredit, Gianni Franco Papa, dass sich London als Finanzmetropole behauptet: „Es würde Jahre dauern, ein neues Finanzzentrum in Europa aufzubauen, das sich mit London vergleichen könnte. Deshalb haben wir keine Pläne, in naher Zukunft Wesentliches zu ändern.“

    Internationale Großbanken gaben sich gelassen. „Goldman Sachs hat sich in seiner Geschichte immer wieder an den Wandel angepasst“, sagte der Chef der US-Investmentbank, Lloyd Blankfein. Sein Kollege Jes Staley von der britischen Bank Barclays verwies darauf, dass sein Haus sich schon vor dem Referendum als „transatlantische Bank“ mit Verankerung in Großbritannien und den USA aufgestellt habe – „unabhängig davon, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben würde“. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat einem Insider zufolge Pläne, 1000 ihrer 6000 Beschäftigten in London nach Dublin oder Frankfurt zu versetzen.

    Der Chef des deutschen Privatbanken-Verbandes, Hans-Walter Peters, sieht den Brexit mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Finanzplätze auf dem Kontinent würden mittelfristig an Bedeutung gewinnen. „Auch wenn Frankfurt zu Lasten der City Marktanteile gewinnen würde, so wäre mir ein politisch geeintes Europa mit dem Vereinigten Königreich weitaus lieber“, sagte der Chef der Hamburger Privatbank Berenberg, die in den vergangenen Jahren stark in London expandiert hat.

    VIELE „SEHR KONKRETE ANFRAGEN“
    Als erstes dürften die jungen FinTech-Startups in London den Stecker ziehen, glaubt der Chef der Internet-Bank Fidor, Matthias Kröner. „Denn die Pflanzen mit den kleinsten Wurzeln können am schnellsten reagieren und werden als erste gehen. Die Großbanken, die fest in London verwurzelt sind, werden sich schwerer tun, ihr Geschäft in Wachstumsmärkte zu verlagern“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters.

    Auch der Verband der Auslandsbanken in Deutschland erwartet Veränderungen: Zahlreiche Mitglieder seien strukturell eng mit London verwoben. Rund 30 von ihnen operierten aus Großbritannien mit einem „europäischen Pass“, der ihnen bisher den Vertrieb von Finanzprodukten in ganz Europa erlaubt. Diese Strukturen müssten nun geändert werden, ohne dass es zu weiteren Reibungsverlusten komme, sagte Verbands-Präsident Stefan Winter von der UBS.

    Der mögliche Ansturm Londoner Banker dürfte den Frankfurter Immobilienmarkt beflügeln. „Trotz aller negativen Begleiterscheinungen kann insbesondere Frankfurt mittelfristig mit neuen Impulsen rechnen“, sagte Ulrich Höller, Vorstandschef des Immobilien-Investors GEG. Das kann aber noch dauern. „Viele Banken sind in Frankfurt schon vertreten und haben noch jede Menge Büroflächen frei“, sagte Helge Scheunemann vom Immobilien-Dienstleister Jones Lang LaSalle. Lobbyist Väth sagte, der Frankfurter Immobilienmarkt könnte den Zuwachs gut verkraften. 120.000 Quadratmeter Bürofläche stünden leer, weitere 280.000 seien in der Entwicklung.

    Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) fürchtet nach dem Brexit-Votum einen schwierigen Übergang, hofft aber, dass ein „wirtschaftliches Erdbeben“ ausbleibt. Einen möglichen Segen für seine Stadt sieht der Sozialdemokrat skeptisch: Viel sei in den vergangenen Wochen über die vermehrte Ansiedlung internationaler Unternehmen und Stärkung des Finanzstandortes spekuliert worden. „Daran möchte ich mich nicht beteiligen.“

    Bei Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) überwiegt „bei allem, worüber man sich vielleicht freuen könnte“, Trauer über die Abkehr der Briten von Europa. Gleichwohl wisse Frankfurt natürlich auch, eine Chance zu nutzen, sagt Frank: „Büroflächen sind aktivierbar.“

    Für Hubertus Väth, Geschäftsführer des Interessenverbandes Frankfurt Main Finance, war der Ausgang des Referendums eine herbe Überraschung: „Als ich heute Morgen die Nachricht gesehen habe, konnte ich es gar nicht glauben.“ Er will sich aber schnellstmöglich auf die positiven Aspekte des Paukenschlags konzentrieren.

  • - Deal Magazin

    Europas Immobilienwirtschaft kann mittelfristig von Brexit profitieren

    Die Briten haben sich – wenn auch mit knapper Mehrheit – gegen Europa entschieden: Ein Votum wider die Vernunft, das auch wir in der Immobilienwirtschaft ausgesprochen bedauern. Trotzdem ist jetzt Besonnenheit gefordert.
    Die monatelange Unsicherheit vor dem Referendum ist jetzt vorbei, so dass die Unternehmen und Investoren wieder Planungssicherheit haben, die in den nächsten Monaten auch konkret Gestalt annehmen wird. Die Regierungen und die EU sind jetzt gefordert, gemeinsam mit der Wirtschaft den Übergang so gestalten, dass eine länger andauernde Phase von Investitionszurückhaltung vermieden und der Schaden klein gehalten wird.

    Trotz aller negativen Begleiterscheinungen kann der deutsche Immobilienmarkt, insbesondere Frankfurt, zumindest mittelfristig mit neuen Impulsen rechnen. Zu erwarten ist, dass institutionelle Investoren verstärkt die vergleichsweise attraktiven Immobilienmärkte in Europa ins Visier nehmen, denn viele global tätige Unternehmen nutzen London als Europazentrale, oft sogar als einzigen Hub. Für diese Unternehmen wird eine Verlagerung in andere europäische Städte und gerade nach Frankfurt als Standort der EZB zunehmend interessant werden, um Nachteile etwa in regulatorischer oder steuerlicher Hinsicht zu vermeiden, die ein Sitz außerhalb der EU mit sich bringen könnte.

    (Kommentar von Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstands der GEG German Estate Group, Frankfurt)

  • - FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

    GEG kauft IBC-Gebäude für 400 Millionen Euro

    Das IBC-Gebäude in der City West hat einen neuen Eigentümer. Wie die GEG German Estate Group mitteilt, hat sie das „International Business Campus“ genannte Ensemble für rund 400 Millionen Euro von der RFR Holding erworben. Das IBC besteht aus einem 112 Meter hohen Hochhaus und zwei weiteren Gebäuden an der Theodor-Heuss-Allee gegenüber der Messe. Die rund 84 000 Quadratmeter umfassenden Räume sind langfristig vermietet, unter anderem an Deutsche Bank, Degussa-Bank, Universal Investment und KfW. Die Tiefgarage bietet 541 Stellplätze. Der Verkauf ist laut GEG die deutschlandweit bisher größte Einzeltransaktion in diesem Jahr. Der Vorstandsvorsitzende Ulrich Höller sprach von einem „umkämpften Markt“. Das IBC garantiere eine kontinuierlich hohe Vermietungsquote und stabile Renditen. Das Unternehmen GEG wurde 2015 gegründet und hat seinen Sitz in Frankfurt. Es betreut auch Projektentwicklungen wie das „Maintor Quartier“ auf dem ehemaligen Degussa-Areal am Mainufer. Das IBC war nach einem Entwurf von Köhler Architekten im Jahr 2003 fertiggestellt worden.

  • - FNP Wirtschaft

    IBC-Komplex hat neuen Besitzer

    Der Gewerbe-Immobilien-Entwickler German Estate Group (GEG) hat den IBC-Gebäudekomplex in Frankfurt gekauft. Mit einem Investitionsvolumen von rund 400 Millionen Euro sei es deutschalandweit die bislang größte Einzeltransaktion dieses Jahres, teilte GEG am Dienstag mit.

    Der Gebäudekomplex in der Nähe der Frankfurter Messe besteht aus einem 112 Meter hohen Bürohochhaus mit 31 Stockwerken sowie zwei weiteren GEbäuden mit je zehn Etagen. INsgesamt bietet das IBC rund 84.000 Quadratmeter Mietfläche…

  • - Börsen-Zeitung

    GEG kauft Komplex für 400 Mill. Euro

    Der Gewerbeimmobilienentwickler GEG German Estate Group hat den IBC-Bürogebäudekomplex in Frankfurt gekauft. Mit einer Gesamtinvestition von rund 400 Mill. Euro sei es die bislang größte Einzeltransaktion in Deutschland in diesem Jahr, teilt GEG mit. Verkäufer ist die in New York ansässige RFR Gruppe der beiden deutschstaämmigen Immobilieninvestoren Michael Fuchs und Aby Rosen. RFR hatte den International Business Campus (IBC) erst Ende 2014 erworben und dafür nach Medienberichten rund 300 Mill. Euro bezahlt. Eigentümer der erst 2015 gegründeten GEG sind der deutsche Immobilieninvestor Deutsche Immobilien Chancen (DIC), der auch an der börsennotierten DIC Asset beteiligt ist, und der US-Finanzinvestor KKR.

    Das IBC besteht aus drei langfristig vermieteten Gebäudeteilen mit insgesamt rund 84.000 Quadratmeter Mietfläche. RFR habe den Marktwert des IBC in den vergangenen zwei Jahren durch erhebliche Investitionen sowie erfolgreiche Mietvertragsabschlüsse und -verlängerungen verbessert, heißt es. Berlin Hyp finanziert die Off-Market-Transaktion. GEG wurde von CMS Hasche Sigle und Jebens Mensching beraten, RFR von Clifford Chance.

  • - GEG Pressemitteilung

    GEG erwirbt Frankfurter IBC-Campus

    Die GEG German Estate Group AG, Frankfurt, hat jetzt das renommierte „IBC – International Business Campus“ in Frankfurt am Main im Rahmen einer Off-Market Transaktion erworben. Das IBC besteht aus drei langfristig vermieteten Gebäudeteilen (Theodor-Heuss-Alle 70-74) mit insgesamt rund 84.000 m² Mietfläche und ergänzt das GEG-Portfolio im Geschäftsfeld Landmark-Core. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 400 Mio. EUR, womit dies deutschlandweit die bislang größte Einzeltransaktion dieses Jahres darstellt. Verkäufer ist die RFR Holding GmbH, die den Marktwert des IBC in den letzten zwei Jahren durch erhebliche Investitionen sowie erfolgreiche Mietvertragsabschlüsse und -verlängerungen verbessern konnte. Berlin Hyp finanziert die Transaktion. GEG wurde von CMS Hasche Sigle und Jebens Mensching LLP beraten, RFR von Clifford Chance. Mit dieser Transaktion erreicht die GEG seit Ihrer Gründung 2015 bereits ein Investitionsvolumen von über 640 Mio. EUR. Zusätzlich werden Projektentwicklungen von über 1 Mrd. EUR wie das „MainTor“ in Frankfurt, die „Opera Offices“ in Hamburg sowie das „Junges Quartier Obersendling“ in München verantwortlich betreut.

    ULRICH HÖLLER, VORSITZENDER DES VORSTANDS DER GEG: „Mit dem IBC haben wir in einem umkämpften Markt ein attraktives Premium-Gebäude mit Campus-Charakter erworben. Die herausragende Position des IBC im Wettbewerb garantiert eine kontinuierlich hohe Vermietungsquote mit stabilen Ausschüttungsrenditen.“

    IBC MIT HERAUSRAGENDEN WETTBEWERBSVORTEILEN UND HOHEM WIEDERVERMIETUNGSPOTENZIAL
    Das mit LEED-Gold zertifizierte IBC ist eine der bekanntesten Frankfurter Büroimmobilien. Der Campus besteht aus einem 112 m hohen Hochhaus und zwei weiteren Gebäuden. Die langfristig vermieteten Flächen mit jüngst erneuerten Mietverträgen (rund 10 Jahre gewichtete durchschnittliche Mietlaufzeit) werden durch namhafte Unternehmen wie DEUTSCHE BANK AG, DEGUSSA BANK, UNIVERSAL INVESTMENT und KFW genutzt. Die Tiefgarage bietet 541 Stellplätze.
    Zahlreiche Qualitätsmerkmale der Premium-Büroflächen belegen die hervorragende Wettbewerbsposition des IBC. Der ausschließlich moderne Ausbaustandard, die hochwertige Ausstattung, die gute Teilbarkeit und die flexiblen Umgestaltungsmöglichkeiten bei gleichzeitig attraktiven Nebenkosten sowie ein breites Dienstleistungsspektrum für die Mieter auf dem Campus selbst und im direkten Umfeld unterstreichen die sehr gute Qualität des Objekts. Das Landmark-Gebäude liegt ausgesprochen verkehrsgünstig gegenüber der Frankfurter Messe. Neben all diesen Vorteilen erhöht der zunehmende Mangel von Großflächen über 10.000 m² die herausragende Wettbewerbsposition des IBC zusätzlich.
    Das IBC war nach einem Entwurf von Köhler Architekten im Auftrag der Deutschen Bank im Jahr 2003 fertig gestellt worden.

    INFORMATION: ZUM FRANKFURTER BÜROMARKT
    Der Frankfurter Immobilienmarkt verzeichnete seit dem Ende der Finanzkrise stetig steigende Transaktionsvolumina: Das gewerbliche Investmentvolumen in Frankfurt übertraf 2015 mit rund 5,7 Mrd. Euro das bereits sehr gute Vorjahresergebnis um ca. 14 Prozent; auf Büroimmobilien entfielen 83 Prozent der Transaktionen. Die Spitzenrendite blieb stabil bei 4,35 Prozent. Vor allem Pensionskassen und Pensionsfonds, viele davon aus dem Ausland, sind hier auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten in größerem Umfang. Allerdings zeigt sich zunehmend ein Mangel an rentierlichen Anlagemöglichkeiten, v.a. im Core- und Core Plus-Bereich. Mangels großvolumiger Angebote verzeichnete das erste Quartal 2016 daher erwartungsgemäß ein rückläufiges Ergebnis auf dem Niveau des Zehnjahresdurchschnitts. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren unverändert hoch, das Angebot jedoch weiter begrenzt bleiben wird.
    Der Frankfurter Vermietungsmarkt gestaltet sich sehr dynamisch: Im ersten Quartal 2016 lag der Büroflächenumsatz mit 130.900 m² mehr als ein Drittel über dem 5- und 10-Jahres-Schnitt. Dies spiegelt sich auch bei den Mieten wider: Sowohl die Spitzenmiete, als auch das obere Ende der Mietpreisspanne in mehreren Teilmärkten sowie die gewichtete Durchschnittsmiete sind gestiegen.

    ÜBER DIE RFR HOLDING
    Die RFR Holding GmbH (RFR) gehört zu der in New York ansässigen RFR Gruppe der beiden deutschstämmigen Immobilien-Investoren Michael Fuchs und Aby Rosen. Heute betreut die RFR Gruppe weltweit ein Immobilienvermögen von rund 10 Mrd. US$. Zum Portfolio der RFR gehören u.a. das Upper West, WestendGate, Seagram Building, Lever House, etc.

  • - German Council

    Investoren müssen noch lernen, sehr viel langfristiger zu denken

    Der 1966 geborene Ulrich Höller ist einer von Deutschlands bekanntesten Immobilienmanagern und Vorstandsvorsitzender der von KKR und Deutsche Immobilien Chancen Gruppe gegründet German Estate Group…

  • - Süddeutsche Zeitung

    Bauen für die Integration

    DIE STADT ENTWICKELT DAS "JUNGE QUARTIER OBERSENDLING", IN DEM FLÜCHTLINGE GEMEINSAM MIT EINHEIMSCHEN WOHNEN SOLLEN.

    Es ist ein bundesweit einzigartiges Modellprojekt und rangiert auf der integrationspolitischen Prioritätenliste der Stadt ganz oben: das "Junge Quartier Obersendling". Auf einem Gewerbeareal zwischen Machtlfinger- und Schertlinstraße entsteht ein Bildungs-, Begegnungs- und Kulturzentrum mit 469 Wohnplätzen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Ulrich Höller, der Vorstandsvorsitzende des Investors, der GEG German Estate Group AG, stellten das 100-Millionen-Euro-Vorhaben am Dienstag vor…

  • - Münchner Merkur

    Miteinander leben und lernen

    SCHAUT NUR HER, SO GEHT INTEGRATION: NACH DIESEM MOTTO ENTSTEHT IN MÜNCHEN EIN VORZEIGEPROJEKT NACH DEM ANDEREN. DAS NEUESTE: IM "JUNGEN QAURTIER OBERSEDNLING" SOLLEN EINHEIMISCHE AUZUBILDENDE MIT JUNGEN FLÜCHTLINGEN ZUSAMMEN WOHNEN - SCHON BALD.

    Plötzlich geht alles schnell. In nur einem Jahr wurde das Projekt entwickelt, für eine städtische Verwaltung quasi in Lichtgeschwindigkeit. "Junges Quartier Obersendling" heißt der neue Wurf, mit dem die Stadt zeigen will, wie Integration gestaltet werden kann: In früheren Siemens-Gebäuden im Gewerbegebiet Kistlerhofstraße sollen bald verschiedenste junge Menschen zusammen wohnen, denen das Leben hart zugesetzt hat…

  • - GEG Pressemitteilung

    Junges Quartier Obersendling: Nachhaltige Integration durch Lernen, Wohnen, Beratung und kulturelle Begegnung an einem Standort

    Das Integrationsprojekt „Junges Quartier Obersendling“ nimmt nach nur einjähriger Projektenwicklungsphase konkret Gestalt an. Auf dem früheren Gewerbekomplex zwischen Machtlfinger- und Schertlinstrasse entsteht ein Bildungs-, Begegnungs- und Kulturzentrum, das bis zum 4. Quartal 2018 fertiggestellt sein soll. In dem Quartier werden hier lebende junge Menschen und junge Flüchtlinge ausgebildet, sie wohnen in bezahlbaren Wohnungen und können in Freizeiteinrichtungen miteinander und voneinander lernen. Zudem entsteht ein neuer Standort für das bisherige Sozialbürgerhaus in der Plinganserstraße, eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung und ein Jugendcafé für Beratung und Begegnungen. Damit ist auch die Einbindung der unmittelbaren Nachbarschaft des Quartiers gewährleistet. Im März 2016 hatte der Stadtrat grünes Licht für das bundesweit einzigartige Integrationsprojekt gegeben.

    Die Liegenschaft mit insgesamt rund 25.000 qm Grundfläche umfasst derzeit fünf Bürogebäude mit insgesamt rund 47.000 qm Mietfläche. Den Verwaltungsstandort aus den 70er Jahren hat bis 2015 weitestgehend die Siemens AG genutzt. Die Landeshauptstadt München hat das Areal langfristig angemietet. Vermieter ist die DIC MSREF FF Südwest Objekt München 1 GmbH & Co. KG (Gesellschafter DIC - Deutsche Immobilien Chancen AG & Co. KGaA und Morgan Stanley).

    Die GEG German Estate Group AG hat im Auftrag des Vermieters und in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt München für den Gebäudekomplex eine neue Konzeption mit drei zentralen Elementen entwickelt, die ein innovatives Campus-Konzept ermöglichen:

    „AUS- UND WEITERBILDUNG“: Auf einem Drittel der Flächen werden Ausbildungsstätten mit Schulungsräumen eingerichtet. Der Trägerkreis Junge Flüchtlinge e.V. (u. a. SchlaU, IsuS und SchlaUzubi), die IG - Initiativgruppe München e.V. (u.a. FiBS - Frauen in Beruf und Schule, BBD - Berufsbezogene Deutschförderung), das ABeZe – Afrikanische Begegnungszentrum e.V. (u. a. Integration junger Flüchtlinge) aber auch eine in den Stadtteil hineinwirkende Kinder- und Jugendeinrichtung sind dort zu finden. Zudem werden die Berufsschulen an der Luisenstraße, die modernisiert und erweitert werden, während Bauphase einen Teil ihres Ausbildungsbetriebes ebenfalls in dem Quartier unterbringen.

    „UNTERBRINGUNG JUNGER MENSCHEN MIT UND OHNE FLUCHTHINTERGRUND“: Es sollen junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren untergebracht werden, teils durch das Stadtjugendamt und teils durch das Amt für Wohnen und Migration. Dabei handelt es sich zum einen um bereits hier lebende junge Menschen, die vorher in stationären Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht waren, zum anderen um jun-ge Flüchtlinge in Aus- und Weiterbildung. Hierfür stehen insgesamt 325 Plätze zur Verfügung. Mit pädagogischer Begleitung und Unterstützung soll den jungen Erwachsenen so der Übergang in ein eigenverantwortliches Leben ermöglicht werden. Die jungen Menschen finden als Quartiersmittelpunkt einen Kantinen/Cafeteria-Bereich, Hobby- und Musikräume sowie weitere Gelegenheiten zur Freizeitbeschäftigung, die den Integrationsprozess nachhaltig fördern sollen. Darüber hinaus stehen weitere 144 Unterkünfte für Flüchtlinge zur Verfügung. Auch dieses Element umfasst ca. ein Drittel der Flächen. Auf Teilen des Geländes ist zudem – als Zwischennutzung befristet bis 2018 – die vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen vor-gesehen.

    „BÜR UND VERWALTUNG“: Auf einem weiteren Drittel sind Büro- und Verwaltungsräume geplant. Der neue Standort für ein Sozialbürgerhaus mit ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist dabei ein zentraler Aspekt.

    Damit erhält der ehemals weitgehend von Büroarbeitsplätzen geprägte Campus einen völlig neuen Nutzungsmix. Dazu werden die vier Gebäude saniert und modernisiert. Die GEG schließt die Planung bis ca. zum dritten Quartal 2016 ab. Erste Mietflächen werden im 4. Quartal 2017 voraussichtlich an das Sozialbürgerhaus übergeben. Bis zum 4. Quartal 2018 sind sämtliche Baumaßnahmen abgeschlossen, so dass alle Mietflächen der Landeshauptstadt München übergeben werden können. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Projekt bewegt sich in einer Größenordnung von über 100 Mio. EUR.

    OBERBÜRGERMEISTER DIETER REITER: „Das 'Junge Quartier Obersendling' wird ein Ort, an dem junge Menschen mit und ohne Fluchthinter-grund gemeinsam lernen, wohnen und sich im täglichen Leben begegnen. Das soziale Miteinander in den Ausbildungsstätten, Unterkünften, Beratungsstellen und Freizeiteinrichtungen schafft Vertrauen und Verständnis füreinander. Die Einbindung des Quartiers in das nachbarschaftliche Umfeld stellt zudem auch eine nachhaltige Integration in unsere Stadtgesellschaft sicher.“

    ULRICH HÖLLER, VORSITZENDER DES VORSTANDES DER GEG: „Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München haben wir ein innovatives Projekt entwickelt, mit dem sich die dringend erforderliche rasche und nachhaltige Integration junger Menschen mit Fluchthintergrund vorbildlich um-setzen lässt.“

    FRANK-J. WEISE,VORSTANDVORSITZENDER DER BUNDESAGENTUR FÜR ARBEIT UND LEITER DES BUNDESAMTS FÜR MIGRATION UND FLÜCHTLINGE, sieht das Münchner Projekt als richtungsweisendes Modell: „Die Initiative 'Junges Quartier Obersendling' ermöglicht es jungen geflüchteten Menschen, sich in unsere Berufswelt und gleichzeitig in unsere Gesellschaft zu integrieren. Die geflüchteten Menschen erhalten eine neue, attraktive Perspektive für ihre persönliche und berufliche Entwicklung und die Gelegenheit, sich auch für unsere Gesellschaft und die Allgemeinheit zu engagieren.“

  • - Immobilien & Finanzierung

    Bei ausschließlich preisgetriebenen Transaktionen hat die GEG keinen kompetitiven Vorteil

    Gut ein Jahr ist es her, dass die GEG German Estate Group an den Start gegangen ist. Sie will im großvo-lumigen Gewerbeimmobilienbereich den Markt sowohl bei Bestandsobjekten als auch Projektentwick-lungen aufrollen, bevorzugt an A-Standorten. Die Redaktion sprach mit dem Vorstandsvorsitzenden über die ersten Monate, die Chancen und die Marktentwicklungen. Und die sind allesamt gut. Denn auch wenn die ersten Monate natürlich vom Aufbau der Organisationsstrukturen geprägt waren, gibt es doch schon einige nennenswerte Transaktionen. Red.

    I&F HERR HÖLLER, DIE GERMAN ESTATE GROUP FEIERT BALD IHREN ERSTEN GEBURTSTAG: WAS GENAU IST DIE GEG UND WIE IST DIE STARTPHASE GELAUFEN?
    Die GEG ist eine klassische Immobiliengesellschaft, an der die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe und der internationale Investor KKR beteiligt sind. Wir sind aber kein übliches Joint Venture, sondern ein eigenständiges Unternehmen, das jetzt mit einer Langfriststrategie aufgebaut wird. Wir bearbeiten den deutschsprachigen Raum mit dem Schwerpunkt Gewerbeimmobilien.

    Die GEG arbeitet auf drei strategischen Geschäftsfeldern: Erstens der Aufbau eines Bestandes mit sogenannten Core-Landmark-Produkten als Einzelimmobilien ab einem Volumen von 75 Millionen Euro, wo wir als GEG in Zusammenarbeit mit Kapitalanlagengesellschaften, Pensionskassen sowie Versicherungen und Versorgungswerken investieren. Wir sind Initiator, Co-Investor und Manager dieser Immobilie. Zweitens widmet sich die GEG der klassischen Projektentwicklung.

    Hier werden Projekte auf eigenes Risiko geplant, gebaut und vermarktet. Durch das höhere Risiko-Return-Profil dieses Geschäftsfeldes sind die Return-Erwartungen entsprechend höher als im Core-Landmark-Bereich. Im dritten Geschäftsfeld "opportunistische Investments", das man auch als "Real Estate Private Equity" bezeichnen kann, werden wir attraktive Gelegenheiten für Investitionen nutzen. Das kann ein größerer Portfoliokauf sein, das kann mal eine Distressed-Situation sein, das kann aber auch eine unternehmerische Beteiligung sein. Dabei wird der Businessplan von vornherein sehr klar definiert und auf einen Zeithorizont von drei bis sechs Jahre begrenzt.

    I&F WIE IST DAS ERSTE JAHR GELAUFEN - GIBT ES SCHON ERFOLGSMELDUNGEN?
    Die ersten Monate waren vom Start der Unternehmensgründung dominiert: Wir haben die Unternehmensstrukturen geschaffen, Mitarbeiter eingestellt und uns im Markt positioniert. Auch erste Investitionen haben wir erfolgreich getätigt. Im Zentrum standen zwei Immobilienakquisitionen in München: Die Land- mark-Core-Immobilie: "Sapporobogen" und das opportunistische Investment "Neue Pasinger Mitte". Über ein weiteres Projekt, das auch mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, kann ich heute noch nicht sprechen, aber Sie werden in Kürze davon hören. Daneben arbeiten wir mit Hochdruck an der Vollendung des Main-Tor-Areals in Frankfurt am Main, das 2017 abgeschlossen sein wird, an den Opera Offices in Hamburg, die noch in diesem Jahr fertig gestellt werden sowie an zwei weiteren Projektentwicklungen in München und Frankfurt.

    I&F WAS HAT SIE PERSÖNLICH BEWO­GEN, NACH SO LANGER ZEIT BEI DER DIC ASSET EINE NEUE HERAUSFORDE­RUNG ANZUNEHMEN?
    Ich bin jetzt über 25 Jahre in der Immobilienbranche aktiv, davon 15 Jahre bei der DIC, zu der ich schon kurz nach der Gründung als Vorstandsvorsitzender und Verantwortlicher für die strategische und operative Umsetzung gestoßen bin. Dadurch konnte ich die Entwicklung der Gesellschaft quasi von Anfang an mitgestalten. Wir haben die DIC in einer Zeit, in der sich die Immobilienbranche sehr stark verändert hat, zu einem S-Dax-Wert an der Grenze zwischen Kapitalmarkt und fundamentalem Immobilien Know-how entwickelt. Wenn man das alles mit vielen Erfolgen erreicht und über Jahre bestätigt hat, dann bekommt man noch einmal Lust, etwas Neues anzufangen. Und darauf freue ich mich sehr.

    I&F SIE HABEN DIE RENDITEN ANGESPROCHEN, WO LIEGEN DIE ETWA IN DEN EINZELNEN GESCHÄFTSFELDERN?
    Bei Core-Landmark-Produkten liegen die Returns um die fünf Prozent, bei den Projektentwicklungen fängt es bei rund 15 Prozent an, kann aber durchaus auch höher liegen. Bei den opportunistischen Investments sollten die Renditen ebenfalls in Richtung der 15 Prozent und mehr gehen.

    I&F DIE GEG HAT DEN GESAMTEN BEREICH DEVELOPMENT DER DIC ÜBERNOMMEN: WAS UNTERSCHEIDET IHR NEUES UNTERNEHMEN VON IHREM ALTEN?
    Zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass die GEG den Development-Bereich der Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe übernommen hat, die dies als Geschäftsbesorgung für die DIC Asset betrieben hatte. Gleichzeitig ist die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe auch Hauptaktionär der DIC Asset. Das verbindet die beiden Unternehmen auf der Eigentümerseite. Allerdings unterscheiden sich die Geschäftsmodelle erheblich. Die DIC Asset ist in erster Linie ein Bestandshalter, der anders als die GEG kleinere Immobiliengrößen sowie auch Secondary-Standorte im Visier hat. Sie hat sich eine Zeit lang erfolgreich im Development behauptet, aber spätestens seit der Finanzkrise haben die Anleger ihre Scheu vor Risiko so deutlich artikuliert wie lange zuvor nicht mehr. Die Investoren einer börsennotierten Immobiliengesellschaft wollen einfache Geschäftsmodelle, sind in erster Linie an Cashflows und Dividenden interessiert und scheuen das doch höhere Risikoprofil, das zwangsläufig mit dem Development-Geschäft verbunden ist. Dieses Risiko-/Returnprofil ist übrigens auch ein Grund, warum die GEG neben dem Development noch die beiden anderen Geschäftsfelder aufgebaut hat.

    I&F GIBT ES NOCH AUSREICHEND CORE-LANDMARK-OBJEKTE JENSEITS DER 75 MILLIONEN? UND SIND DIE PREISE DURCH DIE MENGE AN KAPITAL AUF DER SUCHE NACH ANLAGE NICHT SCHON ZU HOCH?
    In der Tat gibt es nicht so viele Transaktionen in dieser Größenordnung. Der Wettbewerb ist zwar vorhanden und vor allem international geprägt. Das heißt für ein Unternehmen wie die GEG, dass sie sehr zielorientiert, sehr effizient und sehr erfolgreich arbeiten muss. Wir brauchen eine hohe Execution-Rate. Das ist der Anspruch unserer Eigentümer an das Management. Dafür muss man nah am Markt sein und auch belastbare Beziehungen haben. Transaktionen werden zwar heute mehr denn je über den Preis entschieden, aber nicht nur. Transaktionssicherheit, Schnelligkeit, Zugang, Diskretion und auch das Bewältigen von manchmal etwas schwierigeren Situationen sind ebenfalls ausschlaggebende Faktoren, die für uns sprechen. Bei aus-schließlich preisgetriebenen Transaktionen hat die GEG keinen kompetitiven Vorteil.

    I&F IN WELCHE LAGEN UND IN WELCHE OBJEKTE INVESTIERT DIE GEG?
    Hier muss man je nach Geschäftsfeld unterscheiden: Bei Core-Landmark-Objekten investieren wir ausschließlich in den großen Wirtschaftsballungszentren. Angesichts der angestrebten Volumina von 75 Millionen Euro plus pro Transaktion kommen dafür maximal zehn Standorte in Deutschland infrage. Das gilt auch für das Development, hier habe ich mich auch in meiner bisherigen Karriere nur auf Topstandorte konzentriert. Das liegt einfach daran, dass man bei Projektentwicklungen ohnehin schon genug Rahmenbedingungen wie Mieteinnahmen, Kaufpreis, Baukosten oder den Zinszyklus beachten muss, da muss der Standort einfach über jeden Zweifel erhaben sein. Im Rahmen unserer opportunistischen Investments dagegen sind auch B-Standorte nicht ausgeschlossen.

    I&F MUSS DAS OBJEKT DABEI IMMER SCHON HÖCHSTEN ANSPRÜCHEN GENÜGEN ODER KOMMEN AUCH ENTWICK-LUNGSFÄHIGE PROJEKTE IN BETRACHT?
    Nehmen wir mal das Areal "Main-Tor", das die GEG weiter für die Gesellschafter managt. Heute spricht hier je-der von einer Toplage in Frankfurt. Das war das alte Degussa-Gelände aber keineswegs, als wir mit der Planung für die-ses Projekt begonnen haben. Wir haben diesen Standort entwickelt und zu einem Topstandort gemacht, weil wir eine Vision von diesem Areal hatten. Das ist der Anspruch an uns auch weiterhin. Ähnliches gilt auch für die Landmark-Objekte. Auch hier gibt es Möglichkeiten, verborgenes Potenzial zu heben und Dinge zum Besseren hin zu entwickeln.

    I&F ABER ZEIGT NICHT AUCH GERADE DAS BEISPIEL DES MAINTOR DAS RISIKO VON PROJEKTENTWICKLUNGEN DIESER GRÖSSENORDNUNG AUF: ES HAT LANGE GEDAUERT UND ES IST AM ENDE TEURER GEWORDEN, ALS URSPRÜNGLICH GEDACHT?
    Das Projekt hat in der Tat lange gedauert, was vor allem daran liegt, dass wir fast fünf Jahre ausschließlich mit der Planung von Phase 1 der Projektentwicklung beschäftigt waren, da das Gelände noch bis 2011 an die Degussa vermietet war. Die eigentliche Phase 2 mit Bauumsetzung und Vermarktung begann 2011 und wird Ende 2017 abgeschlossen. Damit liegen wir voll im ursprünglichen Zeitplan. Und Sie haben Recht, die Baukosten liegen über den ursprünglichen Kalkulationen; was bei einem so langen Zeitraum kaum vermeidbar ist; aber die gute Nachricht ist: Die höheren Baukosten können durch höhere Mieten und Preise kompensiert werden. Hier besteht natürlich eine Korrelation: Die Baukosten sind höher, weil sich die Märkte so gut entwickelt haben. Und weil sich die Märkte so gut entwickelt haben, sind teilweise auch Preise und Mieten höher. Kann man das alles schon zu Beginn der Planungsphase einschätzen? Nein. Aber diese Korrelation macht das Risiko überschaubarer.

    I&F ANDERE UNTERNEHMEN ZIEHEN SICH AUS DEM DEVELOPMENT-GESCHÄFT ZURÜCK. WAS MACHT DIE GEG BESSER?
    Development ist die Königsklasse der Immobilienbranche. Wer hier erfolgreich sein will, der braucht unterneh-merischen Geist, der braucht Visionen und der braucht eine große Expertise ge-paart mit Erfahrung. Die GEG bringt mit einem sehr erfahrenen Team diese Vorteile mit. Hinzu kommt der Rückhalt der Eigentümer für dieses Geschäft. Trotzdem muss das Geschäftsmodell ausgewogen sein, das heißt Bestandsgeschäft als starke Ergänzung zum Development-Geschäft.

    I&F WIE VIELE DER SOGENANNTEN CORE-LANDMARK-IMMOBILIEN GIBT ES IN DEUTSCHLAND?
    Der Begriff bedeutet nicht automatisch "Core" und "Landmark". In der Regel sind Landmark-Immobilien meistens aufgrund ihrer herausgehobenen Stellung auch Core-Immobilien. Davon gibt es natürlich nicht unendlich viele. Aber der Markt ist groß genug für uns und ein paar Wettbewerber.

    I&F WER SIND IHRE WETTBEWERBER?
    In der Gesamtheit unseres Geschäftsmodells ist die GEG ziemlich einzigartig. Wir haben es dafür in jedem einzelnen der drei Geschäftsfelder mit unterschiedlichen Konkurrenten zu tun. Im Segment "Core Landmark" treffen wir auf die klassischen Initiatoren wie beispielsweise Patrizia, Quantum oder Triuva. In der Projektentwicklung konkurrieren wir in erster Linie mit großen lokalen Developern. Und bei den opportunistischen Investments steht eine GEG im Wettbewerb zu den größeren Private-Equity-Gesellschaften aus dem Ausland.

    I&F WAS WÜRDE PASSIEREN, SOLLTEN SIE EINMAL AUF EINE DIC ASSET TREFFEN?
    Das ist aufgrund der Geschäftsmodelle sehr unwahrscheinlich, aber sollte es passieren, müssen die beiden Gesellschaften im Wettbewerb zueinanderstehen.

    I&F WIE HOCH IST DER EINSATZ VON EIGENEN MITTELN?
    Im Core-Landmark-Bereich streben wir maximal einen fünfzigprozentigen Leverage an, bei Projektentwicklungen bis zu 70 Prozent und bei opportunistischen Investments auch bis zu 70 Prozent. Früher wurde in den beiden letztgenannten Bereichen mit noch höherem Fremdkapitaleinsatz gearbeitet.

    I&F WERDEN SIE ZUR REFINANZIERUNG NUR AUF INSTITUTIONELLE GELDER ZURÜCKGREIFEN ODER AUCH MITTEL ÜBER DEN KAPITALMARKT AUFNEHMEN?
    Vorrangiges Ziel ist, auf die Mittel der Investoren zurückzugreifen. Allerdings muss der Anspruch einer GEG sein, die gesetzten Möglichkeiten kapitalmarktnaher Produkte beziehungsweise Mittel zu nutzen.

    I&F SPEKULATIVE ENTWICKLUNGEN KOMMEN FÜR DIE GEG NICHT IN BETRACHT, ODER?
    Nein. Irgendein Vorvermarktungsanker ist für uns eine notwendige und sinnvolle Bedingung.

    I&F WELCHE ZIELE VERFOLGT EIN OPPORTUNISTISCHER INVESTOR WIE DIE KKR MIT EINER BETEILIGUNG AN DER GEG?
    KKR möchte einen Anteil am deutschen Immobilienmarkt gewinnen. Nachdem im Jahr 2011 die grundsätzliche Entscheidung getroffen wurde, sich auch mit Immobilieninvestments zu be-schäftigen, soll diese spezielle Assetklasse nun für KKR mehr an Bedeutung gewinnen. Aufgrund der sehr speziellen Know-how-Anforderungen im deutschen Immobilienmarkt, dem diversifiziertesten in ganz Europa, kann dieses Geschäft nicht von den bestehenden Private-Equity-Teams dargestellt werden. Da bleibt sinnvollerweise der Aufbau eines spezialisierten Immobilien-Teams oder die Beteiligung an Partnerunter-nehmen wie der GEG.

    I&F WIE SCHÄTZEN SIE GENERELL DIE ROLLE VON PRIVATE-EQUITY-INVESTOREN AUF DEM DEUTSCHEN IMMOBILIENMARKTAKTUELL EIN?
    Die Bedeutung dieser Investorengruppe hat etwas nachgelassen, da die Returns stark gesunken sind. Ich gehe aber davon aus, dass die Bedeutung zukünftig wieder zunehmen wird, spätestens wenn die Märkte wieder kritischer werden.

    I&F WAR DENN DER STARTZEITPUNKT FÜR DIE GEG DER RICHTIGE, DIE PREISE SIND HOCH, DIE RENDITEN UNTEN?
    Ja, denn ein solches Unternehmen und ein solches Portfolio kann man nicht in wenigen Monaten aufbauen. Wir sind am Markt, die Strukturen stehen und werden sich jetzt einspielen; wir können heute schon Opportunitäten wahrnehmen und wenn der Markt in eine Phase mit attraktiven Einstiegsmöglichkeiten kommt, sind wir voll da.

    I&F WAS SIND DIE ZIELE DER GEG: WIE GROSS WOLLEN SIE IN DEN KOMMENDEN JAHREN WERDEN?
    Wir haben die GEG German Estate Group AG als einer der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im Immobilienbereich konzipiert. Wir werden uns dabei vor allem auf den gewerblichen Immobilienbereich in erster Linie an den Topstandorten mit den Schwerpunkten Büro- und Einzelhandelsmarkt fokussieren. GEG wird sich einerseits im Landmark-Core-Segment größerer Einzelimmobilien sowie in opportunistischen Investments mit Wertsteigerungspotenzial und natürlich auch den bereits angesprochenen Projektentwicklungen engagieren. Wir werden uns dabei selbstverständlich stark auf eigene Kapitalressourcen konzentrieren, aber auch das Kapital externer Investoren einsetzen. Aufgrund der einzelnen Investitionsgrößen und der Ambitionen wird daraus ein signifikanter Marktplayer entstehen.

    I&F GIBT ES SEGMENTE, AUF DIE DIE GEG EIN BESONDERES AUGENMERK LEGT: BÜRO BEISPIELSWEISE, RETAIL ODER HOTEL? WIE IST IHRE EINSCHÄTZUNG ZU DEN GEWERBLICHEN IMMOBI¬LIENMÄRKTEN?
    Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt wird mit seinen stabilen Rahmenbedingungen auch zukünftig weltweit ei-ne zentrale Rolle sowohl für investives Kapital als auch für innovative, immobilienwirtschaftliche Konzepte oder Entwicklungen einnehmen. Trotzdem erwarte ich für die kommenden Jahre Marktveränderungen, die professionell und kapitalstark aufgestellten Playern wie der GEG große Chancen bietet. Das Erfolgsrezept wird wie immer sein: nachhaltige und innovative Lösungen entwickeln. Wir verfügen über einen hervorragenden Track Record gerade in diesen Bereichen.

    I&F SIE SAGTEN, UNTER UMSTÄNDEN KÄMEN AUCH WOHNUNGSINVESTMENTS IN BETRACHT: LOHNT DAS NOCH?
    Die Formulierung "unter Umständen" sagt ja, dass Wohnungsinvestments nicht gänzlich ausgeschlossen sind, aber definitiv auch nicht zu unserem Kerngeschäft gehören. Natürlich ist der Wohnungsmarkt insgesamt sehr viel schwieriger geworden. Trotzdem können sich auch auf diesem Markt einmal attraktive Gelegenheiten ergeben, die wir nutzen, beispielsweise auch im Development-Bereich.

    I&F WAS MACHT SIE BEI EINEM ZUGEGEBENERMASSEN OPPORTUNISTISCHEN UNTERNEHMEN WIE KKR SICHER, DASS SIE HIER EINEN DAUERHAFTEN AKTIONÄR HABEN, DER 50 PROZENT IHRER FIRMA HALTEN SOLL UND AUCH WIRD?
    Die Businesspläne sind eindeutig. Zuversichtlich stimmt mich zudem, dass KKR mit langfristigem eigenem "Bilanzgeld" in die GEG eingestiegen ist und nicht mit einer eher kurzfristig angelegten Fondsstruktur der Kunden. Es ist ein strategisches Investment, kein kurzfristiges Finanzinvestment. Erst wenn KKR gemeinsam mit der GEG in Deals investiert, vor allem im Development, kommen die Kundengelder der KKR ins Spiel.

    I&F WIE KÖNNTE EIN MÖGLICHER AUSSTIEG VON KKR AUSSEHEN, ÜBER DIE BÖRSE?
    Ich habe zehn Jahre ein Unternehmen geführt, das an der Börse gelistet war, das war eine tolle Erfahrung. Nun aber freue ich mich auf eine Phase ohne Börse. Und der Exit ist heute überhaupt kein Thema, wir stehen am Beginn und fokussieren alle unsere Kräfte darauf, ein attraktives und erfolgreiches Unternehmen aufzubauen sowie im Markt klug zu positionieren.

  • - Börsen-Zeitung

    Höller zieht in Villa Kennedy ein

    Die von Ulrich Höller, dem früheren Vorstandschef der DIC Asset, geführte GEG German Estate Group hat das 5-Sterne-Hotel Villa Kennedy in Frankfurt erworben. Verkaufer des Ensembles ist Commerz Real, die die 2006 erbaute Nobelherberge im Portfolio des offenen Immobilienfonds Hausinvest hatte. Die Finanzierung lauft über die Deutsche Pfandbriefbank. Experten schatzen die Bewertung auf nahe 90 Mill. Euro. Das von der britischen Rocco Forte betriebene Haus hat 163 Zimmer. Es führt in der Mainmetropole mit Jumeirah, Frankfurter Hof und Hessischem Hof den Luxushotelmarkt an, zu dem zwölf 5-Sterne-Häuser gezahlt werden.

    Die 2015 gegründete GEG will zu einer führenden deutschen Investment- und Assetmanagement-Plattform am gewerblichen Immobilienmarkt werden. Gesellschafter sind Deutsche Immobilien Chancen und der US-Finanzinvestor KKR. GEG engagiert sich im „Landmark-Core-Segment“, opportunistisch sowie in Projektentwicklungen. Investiert wird auch Kapital externer Investoren.

  • - Rhein-Main-Zeitung

    Villa Kennedy wechselt den Eigentümer

    Das Luxushotel Villa Kennedy in Sachsenhausen hat einen neuen Eigentümer. Wie der Frankfurter Projektentwickler GEG German Estate Group gestern mitteilte, hat er die Immobilie an der Kennedyallee von der Commerz Real erworben. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. In Branchenkreisen wird eine Summe von 80 bis 90 Millionen Euro genannt. Das Hotel ist langfristig an den Betreiber Rocco Forte verpachtet, der die Villa Kennedy seit Inbetriebnahme führt.

    Das 2006 errichtete Hotel hat 163 individuell ausgestattete Zimmer. Zu dem Komplex gehört auch die denkmalgeschützte Villa Speyer. Der Erwerber geht davon aus, dass die Fertigstellung der DFB-Akademie auf dem nahe gelegenen Gelände der Galopprennbahn Ende 2018 die Attraktivität des Hotels noch erhöhen wird. Schon jetzt übernachten die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft und ihre Entourage von Zeit zu Zeit in der Villa Kennedy.
    GEG wurde Anfang 2015 von Ulrich Höller, früher Vorstandsvorsitzender des Projektentwicklers DIC, gegründet. Der Mitteilung zufolge hat sich der Frankfurter Hotelmarkt in den letzten Jahren dynamisch entwickelt, die Auslastung der Luxushotels sei überdurchschnittlich stark gestiegen.

  • - GEG Pressemitteilung

    GEG German Estate Group erwirbt Villa Kennedy in Frankfurt

    Die GEG hat einen Vertrag zum Erwerb der Frankfurter Villa Kennedy abgeschlossen – eine Landmark-Core-Immobilie im Spitzensegment des deutschen Luxus-Hotel-Marktes. Verkäufer ist die Commerz Real; das Objekt gehörte zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds hausInvest. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Finanzierung der Transaktion wurde von der Deutsche Pfandbriefbank (pbb) begleitet.

    LANDMARK-CORE: VILLA KENNEDY
    Die 2006 erbaute Villa Kennedy führt in Frankfurt mit dem Jumeirah, dem Frankfurter Hof und dem Hessischen Hof den Luxus-Hotel-Markt, zu dem insgesamt zwölf 5-Sterne-Häuser gezählt werden, an. Auf 7.400qm Grundfläche finden sich 19.250qm Mietflächen, 720qm Büroflächen sowie 126 Autostellplätze. Das Hotel verfügt über 163 großzügig angelegte Zimmer mit hoher individueller Ausstattung.
    Zentralbau des Hotelkomplexes ist die denkmalgeschützte „Villa Speyer“, die ursprünglich der jüdische Bankier Eduard Beit von Speyer, Mitglied einer der bedeutendsten Unternehmerfamilien zur Zeit des Kaiserreichs, zur Jahrhundertwende erbauen ließ. Sie zeichnet sich durch die historisierenden Formen der Gotik und der Renaissance aus, die auch den Stil der Neubauten prägen.

    Die Fertigstellung der nahe gelegenen DFB-Akademie Ende 2018 wird die Attraktivität des Hotelstandorts zusätzlich erhöhen.

    Das Landmark Luxus-Hotel mit historischem Charakter ist mit einem langfristigen Pachtvertrag an den weltweiten Luxushotel-Betreiber Rocco Forte, der die Villa Kennedy seit Inbetriebnahme führt, verpachtet; Rocco Forte war es gelungen, den Standort unter schwierigsten Rahmenbedingungen in den Zeiten der Finanzkrise und ihrer Folgen sowohl als erfolgreiches Spitzenhotel als auch als nachgefragte Event-Location hervorragend zu positionieren.

    DER FRANKFURTER HOTELMARKT
    Den Frankfurter Hotelmarkt prägt in den vergangenen Jahren insgesamt eine ausgesprochen dynamische Entwicklung; allein die Zahl der Übernachtungen stieg zwischen 2005 und 2014 um 77%. Dabei konnten insbesondere Luxushotels ihre Performance und ihren Auslastungsgrad überdurchschnittlich steigern: So stieg die Renditeentwicklung in diesem Segment von 2012 bis Ende 2014 um ca. 20% auf 151 EUR an, während der Gesamtmarkt sich mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent auf 81 EUR begnügte. Diese Dynamik führte 2015 auch zu einem deutlich gestiegenen Interesse bei Investoren und einem Rekordvolumen bei den Transaktionen: In Deutschland erreichte der Markt für Hotelimmobilien ein Transaktionsvolumen von insgesamt 4,5 Mrd. Euro; das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 44 Prozent.

    ULRICH HÖLLER, VORSITZENDER DES VORSTANDS DER GEG:
    „Mit dem Erwerb der hochrenommierten Villa Kennedy investiert die GEG in eine über die deutschen Grenzen hinaus bekannte Hotel-Immobilie. Damit zeigen wir die Bandbreite des GEG-Geschäftsmodells, das neben den klassischen Segmenten Büro- und Einzelhandelsimmobilien und auch erstklassige Produkte im Hotelsegment in den Fokus nimmt.“

    ÜBER GEG GERMAN ESTATE GROUP AG:
    Die Anfang 2015 gegründete GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert. GEG engagiert sich mit Investments im Landmark-Core-Segment, opportunistischen Investments sowie Projektentwicklungen. Sie setzt sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren ein. Die beiden Eigentümer der GEG sind KKR, ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien und Kreditprodukte, sowie die Frankfurter Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe.

  • - Immobilien Zeitung

    GEG kauft Luxushotel Villa Kennedy in Frankfurt

    GEG German Estate Group hat das Fünf-Sterne-Hotel Villa Kennedy an der Kennedyallee 70 in Frankfurt erworben. Das Gebäudeensemble besteht aus der denkmalgeschützten Villa Speyer, die der jüdische Bankier Eduard Beit von Speyer etwa in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bauen ließ, sowie Neubauten, die 2006 in einem ähnlichen Stil errichtet worden sind. Auf einer 7.400 qm großen Grundfläche gibt es insgesamt 19.250 qm Mietflächen, 720 qm für Büros und 126 Parkplätze.

    Das Hotel umfasst 163 Zimmer, darunter eine 326 qm große Präsidentensuite mit kugelsicheren Fenstern. Betrieben wird das Hotel von Beginn an vom britischen Rocco Forte. Verkäufer des Ensembles ist Commerz Real, das das Hotel aus dem Portfolio des offenen Immobilienfonds hausInvest nimmt. Die Finanzierung der Transaktion läuft über die Deutsche Pfandbriefbank. In der Nachbarschaft zur Villa Kennedy plant der Deutsche Fußball-Bund den Bau einer Akademie. GEG wertet das als eine weitere Attraktivitätssteigerung für den Hotelstandort.

  • - Immobilien Manager Verlag

    Höllers GEG kauft Villa Kennedy

    FRANKFURT: DAS LUXUS-HOTEL GEHLRTE BISLANG ZUM PORTFOLIO EINES OFFENEN IMMOBILIENFONDS.

    Das 2006 erbaute Hotel gehörte zum Portfolio des offenen Immobilienfonds "Haus Invest". Die Finanzierung der Transaktion wurde von der Deutsche Pfandbriefbank (pbb) begleitet. Die Villa Kennedy verfügt über 163 großzügig angelegte Zimmer mit hoher individueller Ausstattung sowie 720 Quadratmeter Büroflächen. Zentralbau des Hotelkomplexes ist die denkmalgeschützte „Villa Speyer“. Die Fertigstellung der nahe gelegenen DFB-Akademie Ende 2018 wird die Attraktivität des Hotelstandorts zusätzlich erhöhen.

  • - Deal Magazin

    GEG erwirbt Landmark-Core-Immobilie Villa Kennedy in Frankfurt

    Die GEG German Estate Group hat einen Vertrag zum Erwerb der Frankfurter Villa Kennedy abgeschlossen – eine Landmark-Core-Immobilie im Spitzensegment des deutschen Luxus-Hotel-Marktes. Verkäufer ist die Commerz Real; das Objekt gehörte zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds hausInvest. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Finanzierung der Transaktion wurde von der Deutsche Pfandbriefbank (pbb) begleitet.

    LANDMARK-CORE: VILLA KENNEDY
    Die 2006 erbaute Villa Kennedy führt in Frankfurt mit dem Jumeirah, dem Frankfurter Hof und dem Hessischen Hof den Luxus-Hotel-Markt, zu dem insgesamt zwölf 5-Sterne-Häuser gezählt werden, an. Auf 7.400 qm Grundfläche finden sich 19.250 qm Mietflächen, 720 qm Büroflächen sowie 126 Autostellplätze. Das Hotel verfügt über 163 großzügig angelegte Zimmer mit hoher individueller Ausstattung.

    Zentralbau des Hotelkomplexes ist die denkmalgeschützte „Villa Speyer“, die ursprünglich der jüdische Bankier Ed ard Beit von Speyer, Mitglied einer der bedeutendsten Unternehmerfamilien zur Zeit des Kaiserreichs, zur Jahrhundertwende erbauen ließ. Sie zeichnet sich durch die historisierenden Formen der Gotik und der Renaissance aus, die auch den Stil der Neubauten prägen.

    Die Fertigstellung der nahe gelegenen DFB-Akademie Ende 2018 wird die Attraktivität des Hotelstandorts zusätzlich erhöhen.

    Das Landmark Luxus-Hotel mit historischem Charakter ist mit einem langfristigen Pachtvertrag an den weltweiten Luxushotel-Betreiber Rocco Forte, der die Villa Kennedy seit Inbetriebnahme führt, verpachtet; Rocco Forte war es gelungen, den Standort unter schwierigsten Rahmenbedingungen in den Zeiten der Finanzkrise und ihrer Folgen sowohl als erfolgreiches Spitzenhotel als auch als nachgefragte Event-Location hervorragend zu positionieren.

    Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstands der GEG: „Mit dem Erwerb der hochrenommierten Villa Kennedy inve tiert die GEG in eine über die deutschen Grenzen hinaus bekannte Hotel-Immobilie. Damit zeigen wir die Bandbreite des GEG-Geschäftsmodells, das neben den klassischen Segmenten Büro- und Einzelhandelsimmobilien und auch erstklassige Produkte im Hotelsegment in den Fokus nimmt.“

    DER FRANKFURTER HOTELMARKT
    Den Frankfurter Hotelmarkt prägt in den vergangenen Jahren insgesamt eine ausgesprochen dynamische Entwicklung; allein die Zahl der Übernachtungen stieg zwischen 2005 und 2014 um 77%. Dabei konnten insbesondere Luxushotels ihre Performance und ihren Auslastungsgrad überdurchschnittlich steigern: So stieg die Renditeentwicklung in diesem Segment von 2012 bis Ende 2014 um ca. 20% auf 151 EUR an, während der Gesamtmarkt sich mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent auf 81 EUR begnügte. Diese Dynamik führte 2015 auch zu einem deutlich gestiegenen Interesse bei Investoren und einem Rekordvolumen bei den Transaktionen: In Deutschland erreichte der Markt für Hotelimmobilien ein Transaktionsvolumen von insgesamt 4,5 Mrd. Euro; das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 44 Prozent.

  • - GEG Pressemitteilung

    Immobilienbranche kürt ihre innovativsten Köpfe und Projekte

    Immobilienbranche kürt ihre innovativsten Köpfe und Projekte

    IMMOBILIENMANAGER AWARD 2016: DIE GEG GERMAN ESTATE GROUP VERLEIHT DEN AWARD DER KATEGORIE LIFETIME. PREISTRÄGER IST CHRISTOPH KAHL.

    Christoph Kahl, Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der JAMESTOWN US-Immobilien GmbH, hat den immobilienmanager Award 2016 in der Kategorie Lifetime für sein Lebenswerk erhalten. Die Trophäe überreichte Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstands der GEG German Estate Group AG, die sich als Partner für diese Kategorie engagiert. Die Preisverleihung fand am 25. Februar im Rahmen eines exklusiven Gala-Abends in Köln statt.

    Christoph Kahl spezialisierte sich schon Ende der 1970er Jahre auf US-Immobilien als Kapitalanlage für deutsche Anleger. Zu ihrer Betreuung dient die Jamestown US-Immobilien GmbH, in der Christoph Kahl seit Ende 1999 Geschäftsführer und Gesellschafter ist. Sein außerordentlich positives Renommee verdankt Jamestown der Qualität seiner Produkte und der hohen Seriosität seiner Geschäftspolitik. Beides ist untrennbar mit dem Namen Christoph Kahl verbunden. Die Jamestown US-Immobilien GmbH gehört zu 75,5 Prozent ihm und zu 24,5 Prozent seiner Frau Ute. Die Leistungsbilanz ist beeindruckend: Jamestown-Fonds spielen zwischen 8,5 und 34,6 Prozent ein. Bislang ist nur ein Jamestown-Fonds von Verlusten bedroht. Auch auf sozialem Gebiet leistet Christoph Kahl Außerordentliches. Die von ihm initiierte und von Jamestown und den Kunden des Unternehmens getragene Unterstützung von SOS-Kinderdörfern in Mittelamerika trug ihm 2010 den immobilienmanager Award in der Kategorie „Social Responsibility“ ein.

    Unter der Leitidee „Innovation ist gefragt. Innovationen werden gesucht.“ konnten sich Unternehmen und Personen aus der Immobilienwirtschaft mit ihren herausragenden Leistungen bewerben oder wurden vorgeschlagen. Der Immobilien Manager Verlag vergab den immobilienmanager Award 2016 in folgenden Kategorien: Finanzierung, Investment, Kommunikation, Management, Nachhaltigkeit, Projektentwicklung Bestand, Projektentwicklung Neubau, Social Responsibility, Stadtentwicklung, Vermittlung & Beratung, Student/in des Jahres, Kopf des Jahres und Lifetime Award sowie Surprise Prize.

    Rudolf M. Bleser, Geschäftsführer des Immobilien Manager Verlages Köln, hob hervor: „Auch in Boomzeiten wie diesen stellt sich Erfolg nicht von selbst ein. Erst die Kombination aus professionellem Handeln, Integrität und Ideenreichtum macht aus guten herausragende und aus großen großartige Leistungen.“

    Die Award-Gala fand im Dock.One am Köln-Mülheimer Hafen statt.
    Rund 430 Gäste feierten mit den Preisträgern.

    Hier die Gewinner des immobilienmanager Award 2016 in allen 14 Kategorien:

    FINANZIERUNG
    Exporo AG, Hamburg, für ihr Crowdfunding-Projekt Wohnungsbau in der Hamburger Feldbrunnenstraße

    INVESTMENT
    AM alpha Kapitalverwaltungsgesellschaft, München, für Erwerb, Aufwertung und Veräußerung zweier Bürogebäude in Dublin/Irland und Sydney/Australien

    KOMMUNIKATION
    GAG Immobilien AG, Köln, für ihre Kampagne zum Thema „Compliance“

    KOPF DES JAHRES
    Dr. Matthias Hubert, Geschäftsführender Gesellschafter Pegasus Capital Partners GmbH, Erlangen

    LIFETIME
    Christoph Kahl, Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der JAMESTOWN US-Immobilien GmbH, Köln

    MANAGEMENT
    GSG Solar Berlin GmbH für die Versorgung der 1.800 GSG-Gewerbemieter mit selbst erzeugtem Ökostrom

    NACHHALTIGKEIT
    GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Berlin, für den Leitfaden „Deutscher Nachhaltigkeitskodex“

    PROJEKTENTWICKLUNG BESTAND
    Pandion Real Estate GmbH, Köln, für die Konversion des „Pandion Belvedere“ in Köln von einem Büro- in ein Wohngebäude

    PROJEKTENTWICKLUNG NEUBAU
    OVG Real Estate GmbH, Berlin, für das Berliner Bürogebäude HumboldtHafenEins

    SOCIAL RESONSIBILITY
    Hochtief AG, Essen, für Fußgängerbrückenbau in Süd- und Zentralamerika sowie Afrika im Rahmen von „Bridges to Prosperity“

    STADTENTWICKUNG
    Stadt Hanau und HBB Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH für die Innenstadtentwicklung Hanau

    STUDENTIN DES JAHRES
    Sandra Altmann, EBZ Business School, Bochum

    SURPRISE PRIZE
    Leverton GmbH, Berlin, für ihre Software zum Einsatz im Property und Asset Management

    VERMITTLUNG & BERATUNG
    Greenberg Traurig Germany LLP, Berlin, für die juristische Beratung der LEG Immobilien AG im Zusammenhang mit der Gründung eines Energie-Joint-Ventures

  • - Immobilienzeitung

    Der unheimliche Aufschwung

    2015 geht als Rekordjahr in die Geschichte des deutschen Immobilienmarkts ein – 2016 könnten die gesetzten Marken schon wieder fallen, glaubt man dem Frühjahrsgutachten des Rats der Immobilienweisen. Der ungebremste Aufschwung versetzt die Branche in Partystimmung – und hinterlässt bei einigen Marktteilnehmern ein mulmiges Gefühl. Das Wörtchen Blase wird aber tabuisiert…

  • - GEG Pressemitteilung

    GEG baut Personal auf

    Der Frankfurter Immobilieninvestor GEG German Estate Group AG hat zu Jahresbeginn Christian Fritzsche (38) zum Head of Asset Management ernannt. Fritzsche, der zu Jahresbeginn 2015 zur GEG gewechselt war, ist in seiner neuen Funktion für den Aufbau des Asset Managements der GEG verantwortlich.

    Der Diplomkaufmann Christian Fritzsche ist ein erfahrener Immobilienexperte, der im Juli 2010 zur Deutsche Immobilien Chancen Gruppe gekommen war und dort zuletzt den Bereich Großvermietung mit bemerkenswerten Erfolgen führte. In seine Zuständigkeit fiel auch die Vermietung der MainTor-Flächen.

    Zum 1. Februar 2016 hat die GEG Martin Karehnke (31) als Acquisition Manager eingestellt. Der Immobilienökonom war bis dahin als Asset- und Investment-Manager bei der Asset Management GmbH der DIWG (Deutsche Immobilien Wirtschafts Gesellschaft mbH) in Düsseldorf tätig.

    ÜBER DIE GEG GERMAN ESTATE GROUP AG:
    Die Anfang 2015 gegründete GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert. GEG engagiert sich mit Investments im Landmark-Core-Segment, opportunistischen Investments sowie Projektentwicklungen. Sie setzt sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren ein. Die beiden Eigentümer der GEG sind KKR, ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien und Kreditprodukte, sowie die Frankfurter Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe.

  • - Der Immobilien Brief

    Interview mit Ulrich Höller

    Seit Anfang des Jahres ist Ulrich Höller der Mann an der Spitze der GEG. Nach 15 Jahre bei der DIC Asset, die zu einem der bekanntesten Gewerbeinvestmenthäuser gemacht hat, verlässt Höller das Unternehmen und übergibt den Staffelstab. Mit der GEG hat Höller indes Großes vor. Er will das Unternehmen zu einer der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im Immobilienbereich machen.

  • - Immobilien Zeitung

    Höller sucht „große Tickets“

    Die 2015 gegründete Investment-Plattform GEG will in diesem Jahr richtig loslegen, kündigt der Vorstandsvorsitzende Ulrich Höller an.

    Eine dreiteilige Strategie hat der frühere DIC-Asset-Chef Höller für GEG im Sinn: erstens Developments in den deutschen Top-Standorten, zweitens große Core-Investments und drittens opportunistische Käufe. Während sich DIC Asset aus dem Projektentwicklungsgeschäft zurückgezogen hat, soll dieses ein Standbein der GEG werden. Dafür übernimmt sie das Development-Team von DIC. „Wir suchen große Tickets ab 75 Mio. Euro“, sagt Höller. Auch mit dem Frankfurter Maintor der DIC vergleichbare Projekte seien möglich. Unter anderem interessiert sich GEG für eine Umwandlung des Blauen Turms an der Wiesenhüttenstraße 10, der noch bis 2018 von Union Investment als Mieter genutzt wird. DIC hat ihn 2014 von der DZ Bank gekauft.

    An den Neubau eines weiteren Frankfurter Büroturms würde sich Höller jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht herantrauen. Banken und Unternehmensberater schwächelten gerade als potenzielle Großmieter. Zudem sei es ein sehr anspruchsvoller Markt. Anders als zum Beispiel in Berlin seien die Mieter es gewohnt, die besten Flächen schon zu haben, und entsprechend gering sei ihr Wunsch umzuziehen. Es stünden deshalb noch viele Neubauflächen leer. „Sicher werden wir aber auch irgendwann wieder Büros bauen“, sagt Höller.

    Derzeit locken ihn aber eher das gehobene Wohnsegment sowie Hotelimmobilien: „Der Hotelmarkt ist erwachsener geworden.“ Dies sei ausländischen Investoren zu verdanken, die die am deutschen Hotelmarkt vorherrschenden Pacht- und Mietverträge reizen. In anderen Ländern werden Hotels meist über Managementverträge betrieben.

    Beim zweiten Geschäftsfeld der GEG, den Core-Investments, gilt wieder die Mindestgrenze von 75 Mio. Euro. Außerdem könnte GEG Club-Deals initiieren, bei denen sie als Co-Investor mit einem 5%igen bis 10%igen Anteil antritt. „Wir wollen dabei nicht zu viel investieren, weil die Rentabilität zu gering ist“, erklärt Höller.

    Anders sieht es bei der dritten GEG Säule aus: Diese widmet sich klassischen opportunistischen Investitionen und Restrukturierungsfällen. Etwas über 200 Mio. Euro hat das Unternehmen seit der Gründung in dieses Segment investiert und teils erworbene Immobilien bereits weiterverkauft.

    Das Maintor schließlich, das Höller bislang am meisten beschäftigte, ist er auch durch den Wechsel zu GEG nicht losgeworden, da er dort das Projekt weiterhin im Management betreut. Das Gesamtvorhaben befinde sich im Zeitplan. Unter anderem ist die Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle in das Maintor Panorama eingezogen und die darin befindlichen Wohnungen sind an die Eigentümer übergeben worden. Einen Grund zum Ärgern lieferten Höller nur Graffitisprayer, die sich auf dem Kalksandstein des Neubaus verewigten: „Das ist eine Eigentumsverletzung.“ Ansonsten sei die Stimmung auf dem Areal sehr harmonisch, es gebe z.B. keine Beschwerden der Nutzer wegen Baulärm. „Vor sieben, acht Jahren dachten wir, dass es zum Problem wird, dass niemand auf einer Baustelle leben will.“ Alle Immobilien sind vermarktet. Die Summe der Erlöse übersteigt die der deutlich gewachsenen Investitionskosten um rund 100 Mio. Euro.

  • - Börsenzeitung

    Jetzt legt Ulrich Höller richtig los

    Jetzt legt Ulrich Höller richtig los. Der Manager, gerade 50 geworden, will mit dem US-Finanzinvestor KKR ein großes Rad am deutschen Immobilienmarkt drehen. Ein größeres jedenfalls, als künftig die DIC Asset, das auf Gewerbeimmobilien ausgerichtete, börsennotierte Frankfurter Unternehmen. Höller, der mit der Deutschen Immobilien Chancen (DIC) die DIC Asset aufgebaut hatte, ist Anfang Januar nach 15 Jahren zur German Estate Group (GEG) gewechselt. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture von KKR und Deutsche Immobilien Chancen. Hinter Letzterer, die auch Großaktionär der DIC Asset ist, stehen Pensionskassen, Versorgungswerke wie die Versicherungskammer Bayern, Family Offices und Morgan Stanley.

    „Ich habe zehn Jahre Börse gehabt, jetzt freue ich mich auf die Zeit ohne Börse“, sagt Höller, der nun einfaches Aufsichtsratsmitglied der DIC Asset ist, die seit 2006 im Prime Standard notiert ist. Einen späteren Börsengang der GEG schließt der Manager nicht aus, mag sich aber jetzt noch keine Gedanken über einen möglichen Exit machen. Vielmehr werde KKR, die aus ihrer Bilanz heraus eingestiegen ist, zunächst auch Mittel der verwalteten Fonds in das Vehikel stecken.

    Nun will sich Höller mit ganzer Kraft der GEG widmen. Das vor einem Jahr gegründete Gemeinschaftsunternehmen hat bisher knapp 200 Mill. Euro investiert. In den nächsten drei bis vier Jahren soll ein Portfolio von 5 Mrd. Euro aufgebaut werden. „Diese Zahl dementiere ich nicht“, sagte der Manager vor Journalisten in Frankfurt. Die GEG ist das erste Immobilieninvestment von KKR auf dem deutschen Markt, die Mehrheit hält noch Deutsche Immobilien Chancen.  Mit Hochlaufen des Geschäfts und Investments von KKR soll die GEG fifty-fifty gehalten werden. KKR ist im Vergleich zum Erzrivalen Blackstone Spätzünder am Immobilienmarkt. Die Bundesrepublik ist das einzige Land, in dem KKR eine solche Partnerschaft eingeht.

    ZU VIEL KAPITAL AM MARKT
    Höller startet mit GEG in einer Zeit durch, in der die Märkte für seinen Geschmack schon zu heiß gelaufen sind: „Es ist zu viel Kapital im Markt“, sagt er mit Blich auf Frankfurt. Mit einem von den großen Maklerhäusern geschätzten Transaktionsvolumen von 55 Mrd. Euro hat der deutsche Markt für Gewerbeimmobilien 2015 einen Rekord hinter sich nach fünf Steigerungen zuvor.

    Um auf besagte 5 Mrd. Euro zu kommen, muss Höller noch ganz schön „Hausi schaun“, wie es einst in einer Mail von Alexander Dibelius, seinerzeit Deutschlandchef von Goldman Sachs, an KKR-Europachef Johannes Huth gestanden haben soll.

    Höller hat mit dem Frankfurter „Maintor“ auf dem ehemaligen Degussa-Gelände, eine der großen Immobilienentwicklungen der Republik, sein Prestigeobjekt abgeliefert.  Und er wird sich bis zu dessen Fertigstellung darum kümmern. DIC Asset unter ihrem neuen, von Bilfinger gekommenen Chef Aydin Karaduman soll sich nur mehr als Bestandshalter profitieren. No risk, no fun? Die gewagteren Entwicklungsprojekte mit höherer Rendite und „großen Tickets“ sind künftig der GEG vornehalten. Die Losgrößen sollen bei etwa 80 Mill. Euro beginnen. Das DIC-Developmentteam wechselt zur GEG.

    German Estate wolle in den fünf bis acht wichtigsten Regionen der Republik Großprojekte im Volumen von mindestens  80 Mill. Euro entwickeln. Die Renditeerwartung liegt bei mindestens 15%. Auch „gehobenes Wohnen“, in erster Linie Luxusapartmenttürme, sei Bestandteil des Konzepts. Projekte sollen mit 25 bis 30% Eigenkapital finanziert werden, insgesamt soll die Verschuldung bei 50% liegen.

    LEUCHTTÜRME GESUCHT
    GEG tummele sich neben solchen Developments auf dem Gebiet der  „Core-Landmark“ – Investments, also bekannten Leuchtturmimmobilien. Hier geht es neben Büro und Einzelhandel ausdrücklich auch um Hotels. Vorgesehen ist laut Höller, 90 bis 95% weiter zu platzieren, wobei GEG Syndizierer auftrete. Eingespielt werden sollen über Verkaufsgewinne 8 bis 12% Eigenkapitalrendite. Drittens geht es um opportunistische Investments in Sondersituationen, die aufgrund der noch guten Konjunktur auf such warten ließen.

  • - Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Auf wen es 2016 ankommt

    Das neue Jahr liegt vor uns - und täglich arbeiten im Rhein-Main-Gebiet Tausende und Abertausende Beschäftigte daran, dass es ein gutes Jahr wird. Auf diese Köpfe hier aber warten in den nächsten zwölf Monaten im Wirtschaftsleben der Region ganz besondere Herausforderungen.

    ULLRICH HÖLLER
    Nach der ergolreichen Vermarktung des Maintor-Projekts in der Frankfurter Innenstadt wartet man gespannt auf neue Ideen des Projektenticklers. Er steht nun an der Spitze der German Estat Group.

  • - Handelsblatt online

    FÜNF MILLIARDEN FÜR DEN NEULING

    DIE GEG WILL NICHT EIN MILLIARDENSCHWERES PORTFOLIO ZUSAMMENSTELLEN. DER FOKUS SOLL DABEI KLAR AUF GEWERBEIMMOBILIEN LIEGEN. AUCH WOHNPROJEKTE SEIEN NICHT AUSGESCHLOSSEN – SO SIE DENN GEHOBENEN ANSPRÜCHEN ENTSPRECHEN.

    Frankfurt am Main – Der neu gegründete Gewerbeimmobilien-Entwickler German Estate Group (GEG) will in den nächsten Jahren ein Portfolio von fünf Milliarden Euro aufbauen. „Diese Zahl dementiere ich nicht“, sagte GEG-Chef Ulrich Höller in Frankfurt am Main. Die GEG ist das erste Immobilien-Investment des US-Finanzinvestors KKR auf dem deutschen Markt, die Mehrheit daran hält aber die Deutsche Immobilien Chancen (DIC), die auch an der börsennotierten DIC Asset beteiligt ist. Auch für die GEG sei ein späterer Börsengang nicht ausgeschlossen, sagte Höller. Der Manager, zuvor zehn Jahre lang Chef von DIC Asset, arbeitet seit dem neuen Jahr nur noch für die GEG.

    Der neue Immobilienkonzern stehe auf drei Standbeinen, sagte Höller. Die GEG wolle in den fünf bis acht wichtigsten Regionen Deutschlands Großprojekte mit einem Volumen von mindestens 80 Millionen Euro entwickeln – erwartete Rendite: 15 Prozent oder mehr. Auch „gehobenes Wohnen“ -  etwa die in Frankfurt populärer werdenden Wohn-Hochhäuser – sei dabei nicht ausgeschlossen.  Die Fertigstellung des DIC-Asset-Prestigeprojekts „Maintor“ mit Büros und Wohnungen am Rande der Frankfurter Altstadt werde er ebenfalls mit GEG begleiten, sagte Höller. DIC Asset soll sich künftig auf das risikoärmere Bestandsgeschäft konzentrieren.

    Das Zweite GEG-Standbein sei der Kauf bekannter, auffälliger Immobilien. Diese Beteiligungen sollen zu 90 bis 95 Prozent an andere Investoren weiterplatziert werden. Renditen von acht bis zwölf Prozent seien in diesem Geschäft normal.

    Seit der Gründung im Frühjahr 2015 habe die GEG 200 Millionen Euro investiert. „Wir hätten auch mehr machen können“, sagte Höller. Die Immobilienmärkte seien für seinen Geschmack aber zu heiß gelaufen. Mit einem Transaktionsvolumen von 55 Milliarden Euro hat der deutsche Markt für Gewerbeimmobilien das sechste Rekordjahr in Folge hinter sich. Das erschwert derzeit auch das geplante dritte Geschäftswelt von GEG: den günstigen Kauf von Immobilien aus Pleiten und anderen „Sondersituationen“.

2015

  • - GEG Pressemitteilung

    Arndt Buchwald wird Vorstand der GEG German Estate Group AG

    Mit Wirkung zum 01. September 2015 hat die GEG German Estate Group AG (GEG) Arndt Buchwald als neuen CFO in ihren Vorstand berufen. Neben den klassischen Aufgaben eines CFO wird Arndt Buchwald die Bereiche Asset Management, Transaction Management und Risk Management verantworten. Der 42-jährige Manager folgt damit auf den bisherigen CFO Thomas Grimm, der sich damit wieder voll auf seine Aufgaben als Vorstand der Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe mit ihren Beteiligungen konzentrieren wird.

    Vor seinem Eintritt bei GEG war Arndt Buchwald als Managing Director des bekannten internationalen Developers Tishman Speyer tätig. Er verantwortete dabei als Head of Asset Management den Immobilienbestand in Deutschland. Arndt Buchwald verfügt über langjährige Erfahrung im deutschen Immobiliensektor, die er sich u.a. in Führungspositionen bei namhaften Unternehmen wie der Archon Group oder KPMG erwarb.

    Arndt Buchwald: „GEG ist eines der spannendsten und ambitioniertesten Unternehmen der Immobilienwirtschaft. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, meinen Beitrag für ein weiteres strukturiertes Wachstum in Deutschland leisten zu können.“

    ÜBER GEG GERMAN ESTATE GROUP AG:
    Die Anfang 2015 gegründete GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert. GEG engagiert sich mit Investments im Landmark-Core-Segment, opportunistischen Investments sowie Projektentwicklungen. Sie setzt sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren ein. Die beiden Eigentümer der GEG sind KKR, ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien und Kreditprodukte, sowie die Frankfurter Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe (DIC).

  • - Immobilien Zeitung

    „Kapitalmarkt folgt seinen Quartalslaunen“

    Ulrich Höller, Noch-Vorstand der Gewerbe-AG DIC Asset, wechselt in die Private-Equity-Szene. Seine Börsenbilanz fällt gemischt aus: Das Großprojekt MainTor hat Höller trotz aller Widrigkeiten erfolgreich durchgezogen. Dafür zollte ihm die Branche ihren Respekt – aber der Kapitalmarkt nicht…

  • - GEG Pressemitteilung

    GEG German Estate Group AG startet Markteintritt mit zwei Immobilieninvestitionen über 160 Mio. Euro

    DIE BEIDEN IMMOBILIENOBJEKTE IN MÜNCHEN:

    • Landmark-Core-Immobilie: „Sapporobogen“
    • Opportunistisches Investment: „Neue Pasinger Mitte“


    Die GEG hat jetzt mit dem Erwerb von zwei bedeutenden Immobilienobjekten in München ihre ersten größeren Transaktionen erfolgreich abgeschlossen: den Erwerb des Sapporobogens im Geschäftsfeld Landmark-Core und die Übernahme der „Neue Pasinger Mitte“ mit attraktivem Entwicklungspotenzial im Geschäftsfeld Opportunistische Investments. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 160 Mio. Euro.

    LANDMARK-CORE "SAPPOROBOGEN"
    Die GEG hat von der Württembergische Lebensversicherung AG, Stuttgart, mit der Büroimmobilie „Sapporobogen“ eine hochwertige Gewerbeimmobilie erworben: Der Bürokomplex mit einer Gesamtfläche von insgesamt rund 27.500 qm, die sich auf 11 Geschosse verteilen, liegt nordwestlich der Münchner Innenstadt, gegenüber dem Olympiagelände. Das Gebäude ist nahezu vollständig an bekannte Mieter erster Bonität vermietet. Die durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit beträgt ca. 6 Jahre.

    Das Investitionsvolumen für diesen Gebäudekomplex liegt bei rund 90 Mio. Euro. Das Maklerunternehmen für die Transaktion war CBRE; die juristische Beratung auf der Käuferseite leistete GSK Stockmann + Kollegen.

    Das Gebäudeensemble wurde 2012 umfassend und auf höchstem Qualitätsniveau modernisiert. Es erfüllt damit hinsichtlich Architektur, Konstruktion, Energieeffizienz sowie der technischen Ausstattung höchste Standards.

    OPPORTUNISTISCHES INVESTMENT: "NEUE PASINGER MITTE"
    Die Liegenschaft und Projektentwicklung „Neue Pasinger Mitte“ in der Bäckerstraße im Stadtteil Pasing in München umfasst ein medizinisches Zentrum, ein Wohnhochhaus und einen Einzelhandelskomplex sowie eine neu zu bebauende Freifläche. Für das Gesamtareal existiert bereits ein bestandskräftiger Bebauungsplan. Das medizinische Zentrum sowie das Wohnhochhaus sollen saniert und revitalisiert, und der Einzelhandelskomplex neu gebaut werden. Damit entstehen neben 80 Neubauwohnungen neue hochattraktive Einzelhandelsflächen direkt gegenüber dem inzwischen auch über die Münchner Stadtgrenzen hinaus erfolgreich etablierten neuen Einkaufszentrum „Pasing Arcaden“ in unmittelbarer Nähe des Pasinger Bahnhofs. Die Umsetzung der Baumaßnahmen ist ab Herbst 2016 mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren geplant. Nach Fertigstellung und Revitalisierung beträgt die Flächenausnutzung auf über 11.000 qm.

    Verkäufer der Liegenschaften und der damit verbundenen Projektentwicklungsmaßnahmen ist die DIC Asset AG, Frankfurt, die sich zukünftig auf das Management von Bestandsimmobilien fokussieren will. Das gesamte Investitionsvolumen für diesen Erwerb liegt bei rund 70 Mio. Euro. Die BayernLB finanziert diese Transaktion. Die juristische Begleitung auf der Käuferseite leistete McDermott Will & Emery.

    Ulrich Höller, Vorstandsvorsitzender der GEG: „Die beiden renommierten Investitionsobjekte in München zeigen die Bandbreite des GEG-Geschäftsmodells. Mit ihnen hat die GEG einen ersten Aufschlag im deutschen Immobilienmarkt gesetzt, mit dem wir den Aufbau unseres Geschäfts in den nächsten Jahren konsequent und nachhaltig fortsetzen werden.“

    ÜBER GEG:
    Die Anfang 2015 gegründete GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert. GEG engagiert sich mit Investments im Landmark-Core-Segment, opportunistischen Investments sowie Projektentwicklungen. Sie setzt sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren ein. Die beiden Eigentümer der GEG sind KKR, ein weltweit führender Investor, der in diverse Anlageklassen investiert, darunter Private Equity, Energie, Infrastruktur, Immobilien und Kreditprodukte, sowie die Frankfurter Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe (DIC).

  • - DEAL-Magazin

    Ein neuer Stern am Himmel

    KKR und Deutsche Immobilien Chancen Gruppe (DIC) etablieren gemeinsam die German Estate Group (GEG). Andreas P. Lienig sprach mit Ulrich Höller, Vorsitzender des Vorstandes der DIC Asset AG und auch CEO der German Estate Group AG.

    Das komplette Interview steht als PDF Download zur Vefügung.

  • - Frankfurter Allgemeine Zeitung

    Deutsche Immobilienplattform mit Milliardenvolumen

    • Finanzinvestor KKR und DIC Asset gründen GEG

    pso. FRANKFURT, 13. Januar. Der amerikanische Finanzinvestor KKR und die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe (DIC) haben ein gemeinsames Immobilienunternehmen gegründet. Nach ihren Angaben werden beide Partner je 50 Prozent der Anteile an der neuen German Estate Group AG (GEG) halten. Die GEG wird sich auf die Entwicklung und den Ankauf von deutschen Gewerbeimmobilien konzentrieren, und zwar vor allem auf Büros und Einzelhandelsimmobilien. Zum vorgesehenen Investitionsvolumen wollten weder Johannes Huth, der Europa- Chef von KKR, noch der designierte GEG-Vorstandsvorsitzende Ulrich Höller Zahlen nennen. Im Gespräch mit dieser Zeitung sagten sie aber übereinstimmend, dass GEG zu einer führenden deutschen Plattform für Gewerbeimmobilien ausgebaut werden soll. Beobachter rechnen damit, dass das neue Unternehmen innerhalb der kommenden fünf Jahre etwa 5 Milliarden Dollar investieren wird.

    Höller, 49 Jahre alt, ist derzeit Vorstandsvorsitzender des börsennotierten Gewerbeimmobilienunternehmens DIC Asset AG, an dem die DIC zu 33 Prozent beteiligt ist. Diesen Posten gibt Höller Ende 2015 ab. Er wechselt dann in den Aufsichtsrat von DIC Asset. Dieses Unternehmen hat einen Marktwert von gut 500 Millionen Euro und verwaltet Immobilien im Volumen von rund 3,4 Milliarden Euro. Aufgefallen ist es in jüngster Zeit vor allem durch die erfolgreiche Entwicklung des früheren Frankfurter Degussa-Werksgeländes unter dem Namen MainTor- Gelände, wo DIC Asset fünf Hochhäuser, Wohnungen und Einzelhandelsflächen errichtet beziehungsweise noch baut und zum Teil auch schon verkauft hat. Zuletzt erwarb die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten dort für rund 350 Millionen Euro das Hochhaus Wynx. Künftig will sich DIC Asset wieder stärker auf die Verwaltung der Bestandsimmobilien konzentrieren.

    Zur neuen GEG wechseln rund 40 Immobilienfachleute der DIC-Gruppe, die dort auch die Projekte MainTor und Opera Offices in Hamburg weiterentwickeln sollen. Huth und Höller hoben hervor, dass für sie zwar Spitzenobjekte (Core) im Vordergrund stünden. Allerdings würden sie auch riskantere Objekte mit höheren Renditen in den Blick nehmen und Projekte auch neu entwickeln, was ebenfalls mit höheren Risiken und Renditen verbunden sei. Huth sagte, DIC sei als lokal potenter Partner ideal, um auch im deutschen Immobiliengeschäft „den Turbo anzuwerfen".

  • - Handelsblatt

    Immobilienfirma DIC mit KKR vereint

    • Spezialist für Gewerbeobjekte und US-Finanzinvestor gründen Gesellschaft.

    Der US-Finanzinvestor KKR und die Deutsche Immobilien Chancen (DIC-Gruppe) gründen gemeinsam die German Estate Group (GEG). Die Gesellschaft konzentriere sich auf Büro- und Einzelhandelsimmobilien, teilten die Partner mit. Den Vorstandsvorsitz wird Ulrich Höller übernehmen, der bisher Chef der DIC-Gruppe und in Personalunion Vorstandsvorsitzender der börsennotierten DIC Asset war. Während er seine führende Position in der DIC-Gruppe mit sofortiger Wirkung aufgibt, wird er den in der DIC Asset bis Ende des Jahres 2015 gehenden Vorstandsvertrag auslaufen lassen und strebt dann einen Aufsichtsratsposten an.

    Die DIC-Gruppe hält rund ein Drittel der Anteile der DIC Asset. Daran wird sich nichts ändern. Sie wird jedoch zunächst 75 Prozent, später 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen GEG halten. Die Schwesterunternehmen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die DIC Asset wird die eher risikoärmere Verwaltung des Bestandes von Immobilien betreiben. Ihr Kurs litt in den vergangenen Jahren unter dem im Vergleich zur Bestandsverwaltung riskanteren Projektentwicklungsgeschäft. Großprojekte wie das MainTor auf dem ehemaligen Degussa-Gelände sind inzwischen nahezu abgeschlossen. Die GEG dagegen wird den Part des Projektentwicklers übernehmen. In Finanzkreisen wird geschätzt, dass KKR in den nächsten fünf Jahren bis zu fünf Milliarden Euro in den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt pumpen könnte.

    In der Praxis bedeutet dies, dass die DIC-Gruppe ihr operatives Geschäft komplett auf die GEG überträgt. Dazu gehört etwa das Management der Projektentwicklung MainTor in der Bankenmetropole Frankfurt. Auch 40 Immobilienexperten wechseln zur GEG. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit KKR an unserer Seite die GEG in allen relevanten Marktsegmenten in eine führende Marktposition entwickeln werden", erklärte Höller. KKR wiederum institutionalisiert sein Immobiliengeschäft in Deutschland – künftig sollen alle Investitionen in Büro- und Einzelhandelsimmobilien exklusiv über die GEG laufen. Die Geschäfte der DIC Asset liefen im abgelaufenen Jahr wie geplant. Nach der vorläufigen Bilanz kletterte das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO) im Vergleich zu 2013 um fünf Prozent auf etwa 48 Millionen Euro. Es wurden Immobilien im Wert von rund 180 Millionen Euro angekauft, das Verkaufsvolumen lag bei 162 Millionen. Die Vermietungsleistung des Unternehmens kletterte von 176 000 auf rund 240 000 Quadratmeter, auch wegen der Vermarktung des MainTors. rrl Reuters

    ZITATE FAKTEN MEINUNGEN
    75 % übernimmt die DIC-Gruppe bei einem Immobilienprojekt mit Finanzinvestor KKR. Quelle: DIC.

  • - Börsen-Zeitung

    Neue Immobiliengruppe will 5 Mrd. Euro investieren

    DIC-GRUPPE TUT SICH MIT KKR ZUSAMMEN – HÖLLER WECHSELT ZU PLATTFORM GEG FÜR GEWERBLICHE LIEGENSCHAFTEN

    Die Deutsche Immobilien Chancen (DIC) tut sich mit dem amerikanischen Finanzinvestor KKR zusammen und bringt ihr operatives Geschäft mit 40 Experten in die in Frankfurt gegründete German Estate Group (GEG) ein. Über diese auf eine je hälftige Beteiligung angelegte Investment- und Asset-Management-Plattform will KKR künftig exklusiv in Büro- und Einzelhandelsimmobilien auf dem deutschen Markt investieren. Mit welchem finanziellen Volumen die neue Einheit ausgestattet ist, wird nicht verraten. KKR investiere aus der eigenen Bilanz. Die Partner haben vor, wie zu hören ist, in den nächsten fünf Jahren rund 5 Mrd. Euro im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt zu investieren…

  • - Börsen-Zeitung

    Ulrich Höller will hoch hinaus

    Eine solche Projektentwicklung wie das Maintor in Frankfurt wollte sich Ulrich Höller eigentlich nicht mehr zumuten. Nun, nachdem BMW-Großaktionärin Susanne Klatten für 350 Mill. Euro vor Baubeginn ein Hochhaus auf dem Areal der früheren Degussa-Zentrale erworben hat und das Maintor-Projekt auf dem Reißbrett abgeschlossen ist, sieht das unter Umständen anders aus. Höller, der bestens vernetzte 49-jährige Immobilienexperte, dem nicht nur die Quandt-Erbin Klatten Geld anvertraut, will hoch hinaus: Niemand anderes als der US-Finanzinvestor KKR setzt für seine Expansion im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt auf Höller und sein Team…

  • - GEG Pressemitteilung

    KKR und Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe (DIC) etablieren zusammen die German Estate Group AG (GEG)

    • GEG als eine führende Plattform für Gewerbeimmobilien auf dem deutschen Markt konzipiert
    • Ulrich Höller wird Vorstandsvorsitzender (CEO)
    • KKR im GEG-Aufsichtsrat durch Johannes Huth und Ralph Rosenberg vertreten
    • Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe bündelt ihre operativen Tätigkeiten in der GEG

    Frankfurt, London, New York, 13. Januar 2015.KKR und Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe geben heute die Gründung der German Estate Group AG (GEG) bekannt.

    Die GEG mit Sitz in Frankfurt am Main ist als eine der führenden deutschen Investment- und Asset Management-Plattformen im gewerblichen Immobilienbereich konzipiert und wird sich dabei vor allem auf den deutschen Büro- und Einzelhandelsmarkt fokussieren. GEG wird sich im Core-Segment sowie in opportunistischen Investments mit Wertsteigerungspotenzial und Projektentwicklungen engagieren. Sie wird sowohl eigenes Kapital als auch Kapital externer Investoren einsetzen.

    Die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe überträgt ihr operatives Geschäft auf die GEG; dazu gehört auch ein Team von rund 40 Immobilienexperten. GEG wird auch das Management der beiden Projektentwicklungen MainTor (Frankfurt am Main) und Opera Offices (Hamburg) fortführen.

    Mit der GEG-Gründung knüpft KKR an die Erfolgsbilanz seines Engagements in Deutschland an. Seit 1999 hat der Investor hierzulande mehr als 4,4 Milliarden US-Dollar Eigenkapital in 15 deutsche Unternehmen investiert. Die GEG-Gründung ist für KKR auch ein bedeutender Schritt für seine Immobilienplattform, die 2011 gegründet wurde und seitdem im Rahmen von 26 Transaktionen in den USA, Europa und Asien mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar Eigenkapital investiert hat. Investitionen in Büro- und Einzelhandelsimmobilien auf dem deutschen Markt wird KKR exklusiv über die GEG tätigen.

    Ulrich Höller (49) wird den Vorstandsvorsitz der GEG übernehmen und damit die operativen Aufgaben der Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe fortführen. Er wird gleichzeitig sein Mandat als Vorstandsvorsitzender der Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe niederlegen.

    KKR wird im GEG-Aufsichtsrat mit Johannes P. Huth (Leiter von KKR's Geschäft in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten) und Ralph F. Rosenberg (Leiter von KKR's weltweitem Immobiliengeschäft) vertreten sein. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats sind Eberhard Vetter (RAG-Stiftung), Joachim Plesser (Aufsichtsrat pbb), der Unternehmer Klaus-Jürgen Sontowski sowie Prof. Dr. Gerhard Schmidt, der den Vorsitz übernehmen wird.

    Johannes P. Huth, Leiter von KKR's Geschäft in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ulrich Höller und seinem Team. Mit dieser spannenden Investition schlagen wir ein neues Kapitel im Rahmen unserer erfolgreichen Partnerschaften mit deutschen Unternehmern auf.“

    Ralph F. Rosenberg, Leiter von KKR's weltweitem Immobiliengeschäft: „Dies ist ein entscheidender Schritt nach vorne für unsere Immobilienstrategie in Europa. Mit dieser neuen Plattform sind wir in der Lage, unseren Zugang zu Investitionen in Deutschland über das gesamte Risikospektrum hinweg auszubauen, wodurch wir unseren Kunden weltweit noch mehr Lösungen anbieten können.“

    Ulrich Höller: „Wir haben über Jahre unter Beweis gestellt, dass ein erstklassiges Team unser Geschäft auf dem deutschen Gewerbeimmobilienmarkt managt. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit KKR an unserer Seite GEG in allen relevanten Marktsegmenten in eine führende Marktposition entwickeln werden.“

    Prof. Dr. Gerhard Schmidt: „KKR ist für die Deutsche Immobilien Chancen-Gruppe ein exzellenter strategischer Partner, mit dem sie das Ziel verbindet, ihr operatives Geschäft im deutschen Gewerbeimmobilienmarkt auf die nächste Stufe auszubauen.“

  • - Handelsblatt

    Finanzinvestor wirbt Chef von DIC Asset ab

2014

  • - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

    Immer unter Strom

    Ulrich Höller ist ein Energiebündel. Als Jugendlicher wollte er Archäologe werden. Jetzt baut er lieber neue Hochhäuser – in Windeseile…

  • - WirtschaftsWoche

    Ullrich Höller

    Seit 13 Jahren schon führt Ullrich Höller, 48, das börsennotierte Immobilienunternehmen DIC, und vor fünf Monaten erfüllte er sich mit dem Umzug zum Frankfurter Maintor-Areal einen Traum. Das früherabgeschottete Hauptquartier des Chemiekonzerns Degussa ist heute das zentrale Entwicklungsprojekt der Stadt. DIC als Investor und Projektentwickler öffnet es zum Main und zur Stadt hin…

  • - MACHER, MENSCHEN + MÄRKTE

    Wenn die Wirtschaft boomt, braucht sie mehr Platz

    Der aus Trier stammende Immobilienkonzernchef Ulrich Höller zur Entwicklung auf dem Markt für Gewerbeflächen

    Mit etwa 250 Objekten managt die in Frankfurt ansässige DIC Asset AG nach eigenen Angaben ein Immobilienvermögen von rund 3,4 Milliarden Euro. Vorstandsvorsitzender des Unternehmens ist Ulrich Höller. Im Interview mit Macher, Menschen + Märkte-Mitarbeiter Uwe Hentschel erklärt der 48-Jährige, der in Trier aufgewachsen ist, warum er vor allem den Markt der Gewerbeimmobilien im Fokus hat…

2013

  • - Immobilienwirtschaft

    Preisverleihung: Immobilien-Köpfe 2013

    ULRICH HÖLLER …

    AUSGEZEICHNET: Die Köpfe 2012/2013:
    Axel Gedaschko ...
    Christoph Kahl ...
    Ulrich Höller ...
    Dr. Frank Billand ...
    Prof. Dr. Tobias Just ...

    CEO DIC, IST AUSGEZEICHNET WORDEM WEGEN DES NIMMERMÜDEN VORANTREIBENS SEINES MAINTOR-PROJEKTS.
    ... und Otto Lilienthal:

    „Vom Schritt zum Sprung, vom Sprung zum Flug“. So bezeichneten die Gebrüder Wright das Vorgehen des Erfinders diverser Flugzeugprototypen Otto Lilienthal. Auf Ulrich Höller passt das auch: Der CEO des Investors und Entwicklers „Deutsche Immobilien Chancen“ hat im letzten Jahr sein Main-Tor-Konzept zum Fliegen gebracht, nach vielen kleinen Schritten und dem Sprung, dem Kauf des Degussa-Areals.

    Zu der Zeit, in der Lilienthal einst seine Flugversuche mit immer neuen Drachenbauten durchführte, gab die Welt einem Fluggerät, das schwerer ist als Luft, keine Zukunft. Die Menschen glaubten an den mit Wasserstoff gefüllten Zeppelin. Wie die Zukunft des ehemaligen Degussa-Gebäudes in Frankfurt zwischen Main, Städtischen Bühnen und Karmeliterkloster aussehen sollte, war ebenso wenig klar.

    Lilienthal wollte unbedingt in die Luft. Er baute 21 phantastische Flugapparate. Höller wollte aus der grauen Masse Degussa-Stein unbedingt etwas machen. Es brauchte auch hier ein Bündel an Phantasie um sich vorzustellen, wie aus diesem zugeschlossenen Komplex ein urbaner Nutzungsmix werden sollte.

    Lilienthal war ein Beobachter, der den Vogelflug als Grundlage der Flugkunst betrachtete. Höller hatte den Markt beobachtet und festgestellt, dass es ein Bedürfnis für ein Quartier gibt, das traditionelle Wegebeziehungen zwischen Altstadt, Mainufer und Bankenviertel wiederherstellt. Er verfolgte diese Idee ebenso beharrlich wie Lilienthal seine Flugversuche. Während eine unternehmerische Episode Lilienthal zum Theaterdirektor machte, wurde Höller zeitweise zum Museumsdirektor, als er kurzfristig eine riesige Kunstausstellung auf dem Degussa-Gelände organisierte.

    Frage zu Lilienthals Zeiten war, ob der Mensch sein eigenes Gewicht in die Höhe bringen kann. Bei Höller ging es um ein megatonnenschweres Immobilienportfolio. Beide Projekte hatten Erfolg. Spätestens mit dem Sieg bei den Mipim Awards 2012 fing das Maintor-Projekt an tatsächlich zu fliegen. Nun meint Höller, das Maintor solle kein abgehobener Standort werden. Fliegen ohne abzuheben – in der Immobilienbranche ist das möglich, wenn auch nicht gerade häufig.

  • - Frankfurter Neue Presse

    Der Baumeister

    Der rote Faden zieht sich durch die Stadt. Er ist das Symbol der Frankfurter Neuen Presse – und verbindet Menschen, die Besonderes für Frankfurt leisten. Jeden Samstag stellen wir einen von ihnen vor – und geben dann den roten Faden weiter. Folge 12: Ulrich Höller. Der Vorstandsvorsitzende des börsennotierten Immobilienunternehmens DIC erfüllt sich mit dem Main-Tor-Viertel in Frankfurt einen alten Traum…

2012

  • - Propertyeu Magazine

    The networker Ulrich Höller

    Ulrich Höller, chairman of the management board of Frankfurt-based property group DIC Asset, is not a man to sit idly by as the euro-zone crisis deepens. Instead, he is pushing ahead with plans to grow cash ow assets and boost the firm’s fund business to €1 bn. DIC Asset focuses on developing, acquiring and managing commercial property in Germany, notably office and retail assets. The group had €3.3 bn of assets under management as of end-January 2012, equating to around 280 properties. Last year, it invested nearly €300 mln in real estate, raising the investment capital by way of a capital increase and corporate bond. This year, the rm will spend asimilar amount again, according to Höller…

2007

  • - Financial Times Deutschland

    Der Haus-Meister

    Als Geschäftsführer eines kleinen Bauträgers kam er erstmals mit Bürogebäuden in Berührung. Heute mischt der 41-Jährige mit einem unb#ndigen Drang nach oben die Immobilienwirtschaft auf – und trotzdem der Finanzkrise…